Tag Archive | "Kickstarter"

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Kickstarter: Superhot

Posted on 16 Mai 2014 by BaalRok

Im letzten August wurde im Rahmen des Programmierwettbewerb 7 Days First Person Shooter der Prototyp des Shooters Superhot geschaffen. Das Prinzip ist so einfach wie genial: Die Zeit vergeht nur, wenn man sich bewegt. Wenn man dagegen still steht, pausiert das Geschehen um einen herum. Auf die Weise kann man Geschossen ausweichen und die Gegner effektiv bekämpfen.

Die Entwickler haben nun entschieden aus diesem Prototyp ein vollwertiges Spiel zu machen. Auf Steam Greenlight war es in Rekordzeit erfolgreich und auch die Kickstarter-Kampagne ist gut durchgestartet. Bis zum 14. Juni wollten die Entwickler dort 100.000$ zusammen bekommen. Derzeit stehen sie bereits bei fast 140.000$.

Der Prototyp lässt sich auf dieser Seite anspielen. Dazu wird der Unity Webplayer benötigt. Im folgenden seht ihr das Kickstarter-Video des Teams:

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Kickstarter: Outcast – Reboot HD

Posted on 07 April 2014 by BaalRok

Vielleicht erinnert sich manch einer an Outcast. Ein Spiel des belgischen Studios Appeal, welches im Jahre 1999 veröffentlicht wurde. Weiterlesen

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Kickstarter: Bear Simulator

Posted on 22 März 2014 by BaalRok

Die Farjay Studios aus Portland sind der Ansicht, dass es ein außerordentlicher Missstand sei, dass es kaum Spiele gibt, wo man in die Haut eines Bären schlüpfen kann. Vielmehr müsse man fast immer Menschen spielen. Nun wollen sie ein Spiel unter dem Motto “Explore, eat stuff, be a Bear!” umsetzen. Sie versuchen dabei die versteckten Sehnsüchte ihres Publikums anzusprechen:

Sure it may seem like a “dumb idea” or a “really dumb idea” but you can’t honestly tell me you’ve never secretly wanted to be a bear wandering around the forest. That’s just an outright lie.

Per Kickstarter suchen sie nach Unterstützern und es sieht ganz danach aus, dass sie Erfolg haben werden. Von den angepeilten $29.500 haben sie bereits mehr als $26.000 beisammen und die Kampagne läuft noch 26 Tage.

Das Spiel soll man im FPB-Modus (First Person Bear) spielen können und sich auf Aktivitäten konzentrieren, die das Leben eines Bären auszeichnen. Auch soll es möglich sein in Rollenspiel-Manier seinen Attribute zu verbessern.

Mag sein das dieses Spiel für ein paar Minuten ganz witzig sein könnte, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass es längerfristig Spaß bereitet. Das geht in ähnliche Richtung wie der Goat Simalator. Was dürfen wir also bald erwarten? Den Cow Simulator oder gar den Mole Simulator?

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Kickstarter: Epoch – Return

Posted on 16 März 2014 by BaalRok

Bei den meisten heutigen Spielen ist der Kampf ein wichtiger Aspekt des Spiels. Epoch: Return will dagegen einen anderen Weg gehen und komplett auf Erkundung und Erforschung setzen. Die Kickstarter-Kampagne zum Spiel wurde vom früheren Bioware-Mitarbeiter Nathan Moller ins Leben gerufen, welcher unter anderem an Dragon Age und Mass Effect gearbeitet hat.

In Epoch: Return stürzt ein Ehepaar mit ihrem Raumschiff auf einen fremden Planeten ab. Während man den Mann steuert und in seiner Rolle versucht in der fremden Welt einen Weg zu finden, wie man das Raumschiff wieder reparieren und den Planeten verlassen kann, kümmert sich die Frau um das abgestürzte Schiff. Eine fremdartige Umgebung und überraschende Ereignisse sollen den Spieler bei der Stange halten.  Beide Charaktere stehen per Funk in Verbindung miteinander und ihre Beziehung soll eine wichtige Rolle spielen.

Es bleibt nur die Frage ob das Spiel genug bietet, um motivierendes und fesselndes Erlebnis zu werden. Das Spiel wandert deutlich auf den Pfaden von Dear Esther, welches ebenso von seiner Umgebung und der Erforschung derselben lebte.

Die Entwickler versuchen $150.000  zusammen zu bekommen und sind derzeit bei knapp $25.000. Die Kampagne läuft noch 25 Tage.

Update 19.03.14: Mittlerweile wurde die Kickstarter-Kampagne abgebrochen. Die Entwickler sind nicht glücklich damit wie sie ihr Spielt präsentiert haben und wollen alles genau überarbeiten.

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Broken Age (Akt 1)

Posted on 11 Februar 2014 by BaalRok

Tim Schafer ist für einige der besten Adventures überhaupt mitverantwortlich. Zuerst hat er zusammen mit Ron Gilbert an Maniac Mansion, Monkey Island 1 und schließlich Monkey Island 2 entwickelt. Nach Gilberts Weggang arbeitete er an Day of the Tentacle und Vollgas. Das alles sind Spiele mit abgedrehten Charakteren, einem tollen trockenen Humor und einer spannende Geschichte. Das 1998 veröffentlichte Grim Fandango gehört natürlich in diese Reihe und war schließlich sein letztes Adventure.

So freute es seine zahlreichen Fans, als er Anfang 2012 mit seiner Firma Double Fine ein Kickstarter Projekt ins Leben rief. Die Kickstarter-Kampagne zum so genannten “Double Fine Adventures” hatte enorme Auswirkungen auf die Finanzierung weiterer Spieleprojekte. Sie rückte die Plattform Kickstarter erst wirklich ins Licht der Öffentlichkeit. Insgesamt fanden sich über 87000 Unterstützer für das Projekt und die Kampagne endete mit einer Summe von über 3,3 Millionen US-Dollar. (angestrebt waren mindestens 400.000 US-Dollar)

Nach langer Entwicklungszeit entschloss sich Double Fine das Spiel schließlich in zwei Teilen zu veröffentlichen: Es schien, dass zuletzt gar das Geld auszugehen drohte. So wurde im Januar 2014 der erste Akt von dem nun Broken Age genannten Adventure veröffentlicht. Der zweite wird für alle Unterstützer und Käufer nach Fertigstellung nachgeliefert.

Die Geschichte ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt und durchaus unterhaltsam. Zum einen schlüpft man die Rolle von Vella, die zum Wohl ihres Dorfes dem Monster Mog Chothra geopfert werden soll, sie sich diesem Schicksal aber nicht fügen will, sondern vielmehr den Plan fasst das Monster zu töten. Zum anderen spielt man den Jungen Shay, der alleine auf einem Raumschiff von einem Computer umsorgt wird, zu seinem Zeitvertreib nur simple Simulationsmissionen ausführen kann und sich nach wirklichen Abenteuern sehnt. Erst gegen Ende des erste Aktes begegnen sich die beiden Charaktere. Bis dahin gibt es kaum Gemeinsamkeiten zwischen den Geschichten oder den Charakteren, bis vielleicht auf den Fakt, dass beide Teenager sind, die sich mit ihrer Situation nicht abfinden wollen und handeln.

Gerade Shays Story empfand ich als enttäuschend, teils wohl aus Mangel an anderen Charakteren und da einfach zu wenig in der Geschichte passierte. Da war Vellas Story spannender. Wobei es auch hier nicht so viel Entwicklung gab, dafür einige tolle Charaktere und gegen Ende eine wirklich überraschende Wendung. Es bleibt zu hoffen, dass die Geschichte im zweiten Akt eine Steigerung erfährt.

Das Spiel ist ein klassisches Point’and’Click – Adventure. Man klickt sich munter durch die Gegend und sobald etwas interessantes unten dem Cursor erscheint verändert dieser die Form und man kann eine Aktion durchführen. Je nach Objekt schaut sich der Charakter dies an oder interagiert damit. Praktisch ist, dass man jederzeit zwischen den beiden Charakteren hin und her schalten kann. So kann man ruhig zum anderen Charakter wechseln, wenn man etwa nicht weiter kommt. Apropos nicht weiterkommen: Die Rätsel sind, gerade im Vergleich zu Schafers früheren Werken, eher einfach gehalten, aber gut durchdacht und nie wirklich unfair. Man kann das Spiel somit gut an einem Stück und ohne Hänger durchspielen und ist nach knapp drei Stunden durch. Die Charaktere sind schön liebenswert und teils schräg, nur der Humor kommt etwas kurz, wobei man natürlich das ein oder andere mal schmunzeln muss. Die Geschichte hat einfach einen ganz anderen Ton, als Schafers bisherige Titel.

Vom ersten Augenblick haben mir die schönen gezeichneten Hintergründe gefallen. Sie sehen aus als würden sie direkt aus einem Kinderbuch stammen. Der Stil ist schön unverbraucht, immer etwas eigenwillig und passt einfach zu der Atmosphäre des Spiels. Auch die Musik unterstützt dies wunderbar und ich werde mir den Soundtrack sicher das ein oder andere Mal anhören. Die Dialoge sind zwar gut, aber werden vor allem durch die klasse Sprecher getragen. Für diese Aufgabe konnten einige namhafte Schauspieler, wie etwa Elijah Wood, Jack Black und Masasa Moyo gewonnen werden.

Insgesamt ein solider erster Akt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich etwas mehr – was Geschichte und vor allem Humor angeht –  erwartet habe. (Ja.. das bekannte Problem mit der Erwartungshaltung)

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Kickstarter: Kingdom Come – Deliverance

Posted on 01 Februar 2014 by BaalRok

Vor etwa zwei Jahren haben sich einige ehemalige Entwickler von Mafia, Arma und Crysis 3 zusammen geschlossen und in Tschechien das Unternehmen Warhorse Studios gegründet.

Ihr erstes Projekt wird das Open World Rollenspiel Kingodom Come –  Deliverance. Inspiriert ist es von Serien wie Game of Thrones und soll eine düstere, brutale und glaubwürdige Welt ganz ohne Fantasy-Elemente bieten.  Im Jahre 1403 wird nach dem Tod von Karl des Vierten ein Streit über die Thronfolge entfesselt. Man spielt den Sohn eines Schmiedes, der durch die dabei entstandenen Unruhe Familie und Heimatdorf verloren hat. Viel mehr ist bisher nicht bekannt, nur dass politische Intrigen eine große Rolle spielen sollen. Interessant ist auch, dass das Design der Welt mit Hilfe von Historikern verwirklicht wird, so dass man schöne und realistische Nachbauten von Burgen oder anderer Bauwerken im Spiel finden wird. Im ersten Trailer macht das auf die CryEgine 3 setzende Spiel optisch bereits eine überzeugende Figur:

Da die Warhorse Studios keinen Publisher für ihren Titel finden konnten, setzten sie in Absprache mit ihrem Finanzier, der ursprünglich nur den Entwicklungsstart fianzieren wollte, auf die Crowfunding-Platform Kickstarter. Ihr Ziel von  £300,000 wurde bereits nach kurzer Zeit erreicht. Damit ist nun deutlich geworden, dass Interesse bei den Spielern an dem Titel besteht. So will der Finanzier auch den Rest der Entwicklungskosten übernehmen. Der komplette Hintergrund wird dabei in einem Update bei Kickstarter erläutert.

Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum 20. Februar und bereits ab £15 kann man sich, das Gelingen des Projekts vorausgesetzt, das Spiel sichern.

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