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Review: The Legend of Zelda: The Wind Waker HD

Posted on 27 April 2014 by shaddric

Selten spiele ich ein Spiel zweimal, “New Game+” Modi waren deswegen nur für mich interessant, wenn ich das Spiel habe sacken lassen. Ich will alles neu entdecken, und dann plötzlich mich erinnern wie ich damals da an der Stelle mir die Zähne ausgebissen habe.

Wind Waker war eines dieser Spiele, aber nicht im negativen Sinne. Zugegeben, das Spiel war langwierig in Anbetracht des Endgames, aber es hatte was eigenes, und die Grafik war, wenn auch damals verpönt, doch passend für das Spiel. Aber gut, ich werde jetzt nichts Ausführliches zum Remake schreiben, sondern vielmehr auf die Änderungen eingehen, die sich neben der Grafik im Spiel befinden.

Am positivsten fiel mir die Steuerung der Ausrüstung des Schiffes auf. Sämtliche Utensilien müssen nun nicht mehr umständlich auf die Aktionsknöpfe verteilt werden, stattdessen sind diese auf dem Digipad fest zugewiesen, sobald man die Items erhält. Selbiges gilt für den Taktstock, der nun fest auf dem Digipad aufzurufen ist. Das sorgt dafür, dass man nicht erst noch groß im Inventar rumkramen muss, um die Kanone auf dem Schiff nutzen zu können.

Apropos Inventar, nutzt man den Tabletcontroller, so wird dieser zum Inventar- und Kartenbildschirm, was sehr angenehm ist, da man so den Spielfluß nicht unterbrechen muss. Die Immersion steigert sich dadurch um einiges, wenn man mal nur On-The-Fly ein Item auf den Knöpfen auswechseln muss, im Vergleich zu früher, wo man gezwungen war in ein Menü zu wechseln, um dann die Zuweisung vorzunehmen.

Um noch abschließendes zur Schiffsfahrt  loszuwerden, die neuen Segel, die dafür sorgen, dass der Wind sich mit dreht, beim Steuern und uns vor allem auch schneller über die Meere ziehen lassen sind gut versteckt, und im, bis dato mir immer noch unsympathischen, Auktionsminispiel zu erhalten. Desweiteren wurde die Triforcesplittersuche im End teil des Spieles verkürzt, indem einige Karten schlichtweg gestrichen wurden.

Der Tingle Tuner aus dem original ist durch die Tingle Flasche ersetzt worden, welcher das Miiverse ins Spiel integriert. Eine Nette Idee, vor allem weil man so mit Hilfe der Community das Minitendo deutlich leichter vollenden kann, da die Fotos der Kamera sich so ins Miiverse laden lassen, und man auch im Gegenzug diese runterladen und verwenden kann.

Desweiteren kann man dank Gyrosensor des Tabletcontrollers der Wii U alle 1st Person Ansichten über das Kippen des Kontrollers steuern, was besonders das Zielen mit dem Bogen oder dem Greifhaken angenehmer und schneller macht.

Ferner sind noch mehr Änderungen sicherlich inbegriffen, aber dies sind die Änderungen, die mir beim Spielen persönlich auffielen. Die meisten sind aber merkbar am Spieltempo orientiert, was dem Spiel merklich zu gute kommt.

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Review: The Starship Damrey

Posted on 24 Februar 2014 by shaddric

Und wieder ein Guild Spiel, dass ich mir angeschaut habe. Ich muss vorweg sagen, es ist kurz, aber interessant. Das Spiel grüßt den Spieler mit der Meldung , dass es keinerlei Tutorials hat, und dies nur dem Zweck des Spieles dient. Es stimmt, aber mehr will ich nicht verraten.

Wer kennt das nicht? Man erwacht aus dem Kälteschlaf in seiner Stasisröhre und hat einen Blackout. Man erkundet durch die Steuerung eines Roboters, in einer Art 1st Person Adventure, die dunklen Gänge des Raumschiffes Damrey, dessen Besatzung, überraschung, das Zeitliche gesegnet hat. Und es gilt herauszufinden, was überhaupt passiert ist und versucht aus der Stasisröhre herauszukommen. Dabei erlebt man einige Jump Scares, und überraschungen… was sonst? Kennt ja jeder.

Das Spiel lebt von seiner Atmospähre und der Soundkulisse. Die Story lassen wir mal außen vor, aber, soviel sei verraten, die Auflösung ist mal sehr unerwartet. Aber gerade der kurzen Spielzeit, und der doch sehr flachen Story bis zur Auflösung, endet auch hier das Review, weil sonst verrät sich zuviel.

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Broken Age (Akt 1)

Posted on 11 Februar 2014 by BaalRok

Tim Schafer ist für einige der besten Adventures überhaupt mitverantwortlich. Zuerst hat er zusammen mit Ron Gilbert an Maniac Mansion, Monkey Island 1 und schließlich Monkey Island 2 entwickelt. Nach Gilberts Weggang arbeitete er an Day of the Tentacle und Vollgas. Das alles sind Spiele mit abgedrehten Charakteren, einem tollen trockenen Humor und einer spannende Geschichte. Das 1998 veröffentlichte Grim Fandango gehört natürlich in diese Reihe und war schließlich sein letztes Adventure.

So freute es seine zahlreichen Fans, als er Anfang 2012 mit seiner Firma Double Fine ein Kickstarter Projekt ins Leben rief. Die Kickstarter-Kampagne zum so genannten “Double Fine Adventures” hatte enorme Auswirkungen auf die Finanzierung weiterer Spieleprojekte. Sie rückte die Plattform Kickstarter erst wirklich ins Licht der Öffentlichkeit. Insgesamt fanden sich über 87000 Unterstützer für das Projekt und die Kampagne endete mit einer Summe von über 3,3 Millionen US-Dollar. (angestrebt waren mindestens 400.000 US-Dollar)

Nach langer Entwicklungszeit entschloss sich Double Fine das Spiel schließlich in zwei Teilen zu veröffentlichen: Es schien, dass zuletzt gar das Geld auszugehen drohte. So wurde im Januar 2014 der erste Akt von dem nun Broken Age genannten Adventure veröffentlicht. Der zweite wird für alle Unterstützer und Käufer nach Fertigstellung nachgeliefert.

Die Geschichte ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt und durchaus unterhaltsam. Zum einen schlüpft man die Rolle von Vella, die zum Wohl ihres Dorfes dem Monster Mog Chothra geopfert werden soll, sie sich diesem Schicksal aber nicht fügen will, sondern vielmehr den Plan fasst das Monster zu töten. Zum anderen spielt man den Jungen Shay, der alleine auf einem Raumschiff von einem Computer umsorgt wird, zu seinem Zeitvertreib nur simple Simulationsmissionen ausführen kann und sich nach wirklichen Abenteuern sehnt. Erst gegen Ende des erste Aktes begegnen sich die beiden Charaktere. Bis dahin gibt es kaum Gemeinsamkeiten zwischen den Geschichten oder den Charakteren, bis vielleicht auf den Fakt, dass beide Teenager sind, die sich mit ihrer Situation nicht abfinden wollen und handeln.

Gerade Shays Story empfand ich als enttäuschend, teils wohl aus Mangel an anderen Charakteren und da einfach zu wenig in der Geschichte passierte. Da war Vellas Story spannender. Wobei es auch hier nicht so viel Entwicklung gab, dafür einige tolle Charaktere und gegen Ende eine wirklich überraschende Wendung. Es bleibt zu hoffen, dass die Geschichte im zweiten Akt eine Steigerung erfährt.

Das Spiel ist ein klassisches Point’and’Click – Adventure. Man klickt sich munter durch die Gegend und sobald etwas interessantes unten dem Cursor erscheint verändert dieser die Form und man kann eine Aktion durchführen. Je nach Objekt schaut sich der Charakter dies an oder interagiert damit. Praktisch ist, dass man jederzeit zwischen den beiden Charakteren hin und her schalten kann. So kann man ruhig zum anderen Charakter wechseln, wenn man etwa nicht weiter kommt. Apropos nicht weiterkommen: Die Rätsel sind, gerade im Vergleich zu Schafers früheren Werken, eher einfach gehalten, aber gut durchdacht und nie wirklich unfair. Man kann das Spiel somit gut an einem Stück und ohne Hänger durchspielen und ist nach knapp drei Stunden durch. Die Charaktere sind schön liebenswert und teils schräg, nur der Humor kommt etwas kurz, wobei man natürlich das ein oder andere mal schmunzeln muss. Die Geschichte hat einfach einen ganz anderen Ton, als Schafers bisherige Titel.

Vom ersten Augenblick haben mir die schönen gezeichneten Hintergründe gefallen. Sie sehen aus als würden sie direkt aus einem Kinderbuch stammen. Der Stil ist schön unverbraucht, immer etwas eigenwillig und passt einfach zu der Atmosphäre des Spiels. Auch die Musik unterstützt dies wunderbar und ich werde mir den Soundtrack sicher das ein oder andere Mal anhören. Die Dialoge sind zwar gut, aber werden vor allem durch die klasse Sprecher getragen. Für diese Aufgabe konnten einige namhafte Schauspieler, wie etwa Elijah Wood, Jack Black und Masasa Moyo gewonnen werden.

Insgesamt ein solider erster Akt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich etwas mehr – was Geschichte und vor allem Humor angeht –  erwartet habe. (Ja.. das bekannte Problem mit der Erwartungshaltung)

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Review : Gone Home

Posted on 13 August 2013 by Barranoid

Was ist es ? :
Tja eine gute Frage. Gemacht wurde es von einem kleinen “Indie” Studio aus ehemaligen Bioshock Devs und irgendeinem oder zwei Autoren, die mir nichts sagen.
Es ist ein…Adventure, im weitesten Sinne.


Worum gehts? :
Ihr spielt in der 1st. Person Kaitlin, ein junges Mädchen, dass nach einem langen Jahr in Europa, zurück nach Hause kommt (USA). Nun, dummerweise ist aber niemand Zuhause und es ist an euch herauszufinden was in der Zwischenzeit passiert ist und wo alle hin sind.

Ein Horror Schocker also?! :
Nicht im Geringsten. Es gibt keine Action, keine Kampfsequenzen, keine Schreckszenen, keine komischen Geräusche. Ihr seid allein im Haus und könnt mit allen darin befindlichen Objekten interagieren, Dokumente lesen, Schränke durchwühlen etc. um nach und nach die Geschichte zusammenzusetzen.

Klingt komisch :
Ist es zunächst auch, denn die Atmosphäre ist sehr “dicht” und die Erzählerin, die nach dem Auffinden von Schlüsselelementen, die Handlung dann doch noch vorantreibt, trägt diese ungemein, beinahe schon ganz allein. Der Titel ist SEHR linear aber ohne ausführliche Suche, entgehen euch wichtige Details und Storyfragmente.

Okay taugt das was? :
Jetzt wirds schwierig. “Gone Home” ist definitiv ein Genre Titel. Kunstvoll wird eine Geschichte erzählt, die kontrovers und durchaus mitreissend ist. Wenn man sich denn darauf einlassen kann (und des Englischen SEHR GUT mächtig ist). Das Gameplay ist sauber, die Suche nach Hinweisen macht tatsächlich Spaß aber im Vordergrund steht die Handlung und die ist zeitgemäß und für ein Spiel ein sehr sehr gewagter Schritt.

Grafik:3 Stars (3 / 5)
Story:4 Stars (4 / 5)
Spielzeit:0.5 Stars (0,5 / 5)
Mutiges Thema:5 Stars (5 / 5)
Durchschnitt:3.1 Stars (3,1 / 5)
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Review: Back to the Future: The Game

Posted on 23 Juni 2011 by shaddric


Großer Gott! Die letzte Folge des Spiels ist da und die Staffel zu Ende! Ja, ich schwärm vom Spiel seit ner guten Weile, es ist halt gut!

 

Story:
Sechs Monate nach dem dritten Film taucht der Delorean auf, und nur Einstein kommt raus… Fehlt da nich wer? Auf der Suche nach Doc kommt man in die Zeit eines Hill Valleys, dass von Kid Tannens Mafia fest in der Hand gehalten wird. Die meiste Zeit der Episoden spielt in dieser Zeitperiode, aber man besucht auch hin und wieder die 1986 “Zukunft” und einmal noch eine andere Zeit. Viele Wendungen, einige davon mehr als unerwartet und eine gute Portion Humor. Bob Gale, einer der beiden Schreiber der Filme, hat übrigens selber die Story verfasst, also ist dieses Spiel quasi der vierte Film.

Grafik & Sound:
Grafik is eher Cartoonhaft, was aber dem Spiel keinen Abbruch tut, ich finde sogar es steht der Atmospähre. Man erkennt die Charaktere dennoch und sogar Christopher Lloyd leiht Doc seine Stimme. Michael J. Fox sprach nur zwei rollen in der fünften Episode, aber der “neue” Marty klingt mehr als authentisch, wenn man die Filme im Original gesehen hat. Apropos, spielt das Spiel auf Englisch. Besser is das.

Zeit:
Jede Episode dauert etwa 3 Std. Ich denk mal Adventure Profis knacken die in Locker der halben Zeit. Die Rätsel sind simpel, und überschaubar, aber die Story ist das Erlebnis, weswegen die Gewichtung der Rätsel eher flach fällt. Kommt man doch nicht weiter, eine Ingame 3 Stufen Hilfe ist zuschaltbar.

Sonstiges:
Steuerung ist manchmal etwas hackelig, vor allem wenn man mit der Maus Marty hin und her rennen lässt, weil die Kamera sich gedreht hat. Das Ende ist was mehr als abgedreht, aber offen. Zumindest Endet die fünfte Episode mit “To be continued…”.

Links:
Webseite
Steamstore
Trailer (Zu Episode 1)
Back to the Future: The Game – The Story So Far (Ich schimpfs ma ‘Season Trailer’, enthält ein paar Spoiler, kann man aber recht gefahrlos anschauen.)

Review vom 23. Jun 2011.

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