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Review : The Bureau: XCOM Declassified

Posted on 20 August 2013 by Barranoid

Als X-COM Fan der ersten Stunde (ja ich meine seit Beginn der Serie mit UFO : Enemey Unknown 1994) habe ich natürlich wirklich alle Serienteile gespielt, was mitlerweile inkl. The Bureau, 7 oder 8 sein sollten. Entsprechend gespannt war ich auf den Titel.

Die meisten Reviews im Netzt geben dem Game eine solide Bewertung mit zahlreichen Mankos und einem “hätte sooo viel mehr sein können aber niemand ist überrascht”.
Um es kurz zu halten : Ich schließe mich der allgemeinen Wertung an.

Anders als im Strategie-Hauptspiel, ist The Bureau ein Deckungs-/Taktikshooter. Quasi eine weitergeführte Kampfsequenz, wie sie in Mass Effect 3, öffter vorkommen. Ihr stellt euch euer Team zusammen, rüstet es aus und erteilt ihm in den Missionen Angriffs-, Deckungs und allerlei andere Befehle.


Der Titel ist solide, die Grafik mit DX11 sogar ganz gut (die Konsolenversionen leiden indes unter Texturmatsch), die Inszinierung ist auch ganz gut.

In den meisten Reviews wird angemeckert, dass die Handung Anfangs zu träge und später zu schnell erzählt wird. Dem kann ich mich nicht anschließen. Das Pacing ist in Ordnung und mit 18 Stunden Spielzeit (Hauptmission inkl. 90% aller Nebenmissionen), für einen Shooter auch ganz solide.

LEIDER merkt man der Story dann aber doch an, dass sie ursprünglich mit XCOM nichts zu tun hatte und man mühsam versucht hat sie irgendwie mit der Hauptserie zu verbinden. Entsprechend gibt es mehr Plotholes als Einschusslöcher in einem durchschnittlichen Gegner und einige Charackterentwicklungen, die SO absolut nicht nachvollziehbar sind. Schade, denn das hätte das Spiel sicher besser dastehen lassen

Grafik:4 Stars (4 / 5)
Missionen:4 Stars (4 / 5)
Story:1 Stars (1 / 5)
Insziniereung:3.5 Stars (3,5 / 5)
Taktik:3 Stars (3 / 5)
Durchschnitt:3.1 Stars (3,1 / 5)
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Review : Bioshock – Infinite

Posted on 01 April 2013 by Barranoid

Sooo ich habe es getan. Ich habe Bioshock – Infinite, gekauft, gespielt, ja sogar durchgespielt. Und auf besonderen Wunsch von Enes Fazli berichte ich kurz davon.

Vorweg : Ich habe Bioshock 1 überhaupt nicht gemocht. Ich musste mich damals zwingen es zu spielen. Das hat mich auch nicht grade angetrieben mir Teil 2 zu holen (was ich auch entsprechend nicht getan habe). Infinite habe ich dann dennoch geaufkt, wegen einer Unmenge guter Reviews. Man gibt den Dingen ja gern mal noch eine Chance.

Da es überall wirklich ne Menge Reviews gibt, gehe ich nur schnell auf die Kernpunkte ein :

Grafik : Joa sehr lecker. Performant und vom Stil sehr gut durchdacht. Aber das war zu erwarten. Es gibt überall etwas zu sehen. Eigentlich ist die Grafik schon ziemlich “Porno”.

Sound : Nicht sehr bombastisch aber passt schon.

Gameplay : Wenig bis kein Rollenspiel. Ich habe von Anfang an den Schwierigkeitsgrad auf “Hard” gestellt, da ich gelesen hatte das Spiel sei sehr leicht. Stimmt. Auf Hard hatte ich keinerlei Probleme, die Kämpfe wurden aber sehr taktisch (nicht hektisch) und man musste durchaus überlegen was man macht. Kopfüber drauf los und es gab keine Chance zu überleben. Auf Normal oder gar Leicht, dürfte sich das Spiel ziemlich “lasch” anfühlen.

Story : Bioshock – Infinite ist kein Shooter per se. Es will eine Story erzählen und man muss gewillt sein, aufzupassen was da eigentlich passiert. So oder so ähnlich hatte ich das in einer Review gelesen. Das Ende sollte wohl verwirrend sein, wenn man denn nicht aufpasse und die vielen Details auf dem Weg dort hin einfach übersieht. Gesagt getan, ich habe vom ersten Moment an aufgepasst, was mir satte 16,5 Stunden Spielzeit eingebracht hat an deren Ende ich dachte…nein laut sagte :”WHAT THE FUCK?!”

 

Und da kommen wir zu dem Teil des Spiels auf den ich näher eingehen will.
Ich sagte “WHAT THE FUCK!”. Laut. Wieso? Ich hatte etwa 14 Stunden lang eine Story präsentiert bekommen, die..gelinde gesagt großartig war. Die Umgbung, die versteckten Details und vor allem die Characktere waren überzeugend, persönlich und “Elisabeth”, die Begleiterin in dieser Story ist mit das Beste, was ich jemals in einem Spiel erlebt habe (sowohl vom Design als auch von der Mechanik).

Nachdem die 15 Stunde erreicht war, hatte ich mich bei zwei Dingen erwischt. Erstens ich saß mit offenem Mund vorm Bildschirm (kein Witz), zweitens ich verfluchte mich dafür, dass ich es in der ganzen Zeit nicht geschafft hatte die Handlung vorherzusehen. Obwohl ich auf alles geachtet hatte, keine Chance. Zwar verstand ich damit was nun vor sich ging und es war mir sehr klar aber ich hatte keinen Moment an dem ich gewusst hätte was als nächstes passiert (der Storyautor ist der selbe, der unter anderem das Ende der Serie “Lost” geschrieben hat).

Und nach 16,5 Stunden dann ein “WHAT THE FUCK?!”. Wieso? Weil es ca. 04:00h war und ich die letzten 2,5 Stunden eigentlich längst im Bett sein wollte, mich das Spiel aber am Ende kein Stück gelassen hat.

Wer es sich holt : Tut ALLES um euch nicht zu spoilern. Ich hatte Glück, meine Reviews hatten keine Spoiler und ich vermied die jeweiligen Kommentare zu lesen. Ich glaube wenn man gespoilert ist, kann man sich die ganze Nummer nämlich schenken.

Grafik:5 Stars (5 / 5)
Story:5 Stars (5 / 5)
Action:3.5 Stars (3,5 / 5)
Leveldesign:4 Stars (4 / 5)
Sound:4 Stars (4 / 5)
Durchschnitt:4.3 Stars (4,3 / 5)
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Review: Mafia 2

Posted on 05 Juni 2011 by shaddric

Wie einige wohl mitbekommen haben, gehe ich derzeit die Spiele durch, die ich in den Steamdeals der letzten Jahre angesammelt habe. Als erstes auf der Liste war bei mir Mafia 2, gerade weil mir der erste Teil recht gut gefiel, durfte das zuerst dran kommen. :)

Story:
Vito ist italienischer Einwanderer, und so ziemlich ein Antiheld. Man muss ihn nicht leiden können, aber man will schon mitbekommen was aus ihm wird, sobald die Story ab Kapitel 3 anfängt zu rollen und Vito mit seinem Kumpel Joe immer tiefer in den Mafia Dschungel eintauchen. Das Ende ansich ist nett inszeniert, und riecht nach großem Kino, aber die letzten 60 Sekunden vor den Credits sind nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Vielleicht kommt ein DLC, aber da das Spiel schon eine Weile draußen ist, und die bisherigen DLCs eher Pewpew gedöns zu sein scheinen, glaub ich da nicht dran.

Grafik & Sound:
Grafisch sieht das Spiel super aus, man kommt sich vor wie in den 50ern. Der Ton trägt einiges auch dazu bei, vorallem die ganzen Rock, Jazz und Blues lieder. Selbst Dani lies sich, nur beim hören, zu einem positiven Kommentar hinreißen.

Zeit:
Ich denke mal ich habe etwa 13 Stunden gebraucht um das Spiel zuspielen, in mehreren kleinen häppchen. Die Kapitel sind überschaubar und laden ein sich mal abends eine Stunde sich an ein Kapitel oder gar zwei zu setzen, um dann ein ander mal weiter zumachen.

Sonstiges:
Mal ernst… Playboy Magazine als Collectables? Und in den Stats fand ich gerade ebend sogar einen Timer wielang man sich die Bilder angeschaut hat… Wers brauch. Was ich aber interessant fand, man kann einige Sachen, trotz linearer Story, beeinflussen. Das hat in der Story keine merklichen Auswirkungen, aber wenn man wie eine Kloake stinkend auf ein Familien-Meeting fährt, erhält man ganz andere Gesichtsausdrücke als wenn man vorher nochmal einen Klamotten laden beklau– er, ich meine natürlich aufgesucht hat. ;)

Links:
Steamstore (Demo verfügbar)
Trailer

Review vom 05.06.2011.

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