Archiv | Konsolen-Corner

E3 2015

Gepostet auf 22 Juni 2015 by BaalRok

Letzte Woche fand in Los Angeles die E3 statt und wie jedes Jahr gab es eine Menge neuer Ankündigungen und Trailer. In diesem Beitrag will ich eine kleine Übersicht liefern, welche keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Vielmehr sind es Spiele, die mir im Laufe der letzten Woche aufgefallen sind. Einige der Trailer-Links habe ich außerdem von Enes erhalten. Vielen Dank dafür!

Die komplette Videoauswahl könnt ihr auch komfortabel als YouTube-Playlist ansehen.

Nun aber zu den einzelnen Pressekonferenzen:

Bethesda hatte dieses Jahr ihre erste Pressekonferenz und zeigte neben Fallout 4, welches bereits wenige Tage vorher offiziell enthüllt wurde, erste Szenen aus dem neuen Doom und einen schicken Render-Trailer zu Dishonored 2. Gerade über Dishonored 2 habe ich mich sehr gefreut, da der erste Teil sich leider eher schlecht verkauft hat, aber jede Menge Spielspaß bot.

Auf der Microsoft Pressekonferenz gab es eine beeindruckende Präsentation der HoloLens zu sehen. Wenn das wirklich so ausschaut könnte die AR-Brille jede Menge Potential bieten. Daneben gab es mit Cubhead einen in Cartoon-Optik gehaltenen Retro-Platformer und mit ReCore ein Action-Adventure bei dem sich ehemalige Metroid-Entwickler sowie der Mega Man-Schöpfer Keiji Inafune verantwortlich zeigen. Auch konnte man Material zum Nachfolger des Tomb Raider Reboots Rise of the Tomb Raider und einen ersten atmosphärischen Trailer zu Dark Souls 3 sehen.

Bei Electronic Arts gab es einen ersten Trailer zum neuen Mass Effect zu sehen, einen schicken Trailer zum neuen Mirror’s Edge und Gameplay-Material zu Star Wars Battlefront. Gut fand ich, dass bei Mirror’s Edge Catalyst komplett auf Gunplay verzichtet wird, was beim ersten Teil eh nicht besonders gut funktioniert hat. Nicht unerwähnt sollte der wunderbare Puzzle-Platformer Unravel bleiben, der für viele das Highlight dieser PK war.

Bei Ubisoft gab es natürlich Material zum neuen Assassin’s Creed Syndicate zu sehen, welches diesmal im Zeitalter der industriellen Revolution spielt, das Mutliplayer-Schwertkampfspiel For Honor, eine Livedemo zu kooperativen Terror-Hunt Modus von Rainbow Six: Siege und einen wirklich abgedrehten Trailer zu einer Trials Fusion Erweiterung.

Sony startete direkt mit einem großen Knall in ihre Pressekonferenz. Es wurden nämlich Szenen aus The Last Guardian gezeigt, welches schon vor Jahren für die PS3 angekündigt war. Mit Dreams sah man einen verspielten Trailer zum neuen Spiel der LittleBigPlanet – Macher, einen Gameplaytrailer zum futuristischen Steinzeitabenteuer Horizon: Zero Dawn und natürlich den neuen Teil der Uncharted-Reihe. Weitere Highlights waren das Indie-Survival-Spiel Firewatch und natürlich das Remake zu Final Fantasy VII.

Während der PK gab es außerdem die Ankündigung des Shenmue 3 – Kickstarters. Die Vorgänger gelten als äußert beliebt und waren einige der teuersten Spiele aller Zeiten. Da dieses Projekt auf der Sony-PK gefeatured wurde, wird Sony sicherlich einiges an Budget dazuliefern, da alleine die Kickstarter-Einnahmen kaum ausreichen dürften. So wird der Crowdfunding-Gedanke irgendwie ad absurdum geführt.

Square Enix hatte auch eine Pressekonferenz und zeigte unter anderem Material zum Cyberpunk-Spiel Deus Ex: Mankind Divided und dem neuen Teil der Hitman-Reihe, welcher im Dezember in einer Grundversion erscheint und durch kostenlose Erweiterungen weiterentwickelt werden soll.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich außerdem einige weitere Titel, wie etwa das Action-RPG Eitr im wunderbaren Pixellook, eine spielgewordene Sammlung poetischer Kurzgeschichten über die Mitglieder einer verschrobenen Familie namens What Remains of Edith Finch, Mad Max, den Team-Shooter Dirty Bomb, Total War: Warhammer und Just Cause 3.

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An-zookn: Alien Isolation

Gepostet auf 19 August 2014 by shaddric

Sehr viel konnte ich auf der Gamescom nicht anspielen. Ein Nachteil wenn man in einer Gruppe unterwegs ist, ist das man nicht unbedingt 5 Std. wo anstellen will, für was, was anderen nur auf Verdacht auch gefallen könnte. Ursprünglich wollte ich auch zu Oculus und die VR Brille austesten, wo auch Alien Isolation demonstriert wurde, Also zwei Fliegen mit einer Klappe. Aber wie gesagt, 5 Std. Wartezeit… nee, danke. Aber am Stand für Alien Isolation… 15 Min und Thadir sowie meiner einer Standen drinnen.

Was? Das kann nichts werden? A:CM hat es bewiesen? Nun lass ich mal das Desaster zu Alien: Colonial Marines außen vor, wer nicht weiß worum da geht, dafür gibt es Google!

Aufgrund der bisherigen Previews, und das offenbar viele Versatzstücke des Spiels für Redaktionen und auf Conventions auch für normal Sterbliche spielbar waren, war ich schon etwas angetan, gab es doch nie wirklich ein gutes Alien Spiel… und die letzten an die ich mich erinnere die OK waren, sind Aliens 3 auf dem SNES (1993) und Alien Trilogy (1996) aufm PC/PS1. Ausgenommen Aliens versus Predator 1 (1999) sowie 2 (2001), die fand ich Klasse.

Jut, ist lang genug her, wird Zeit für ein gutes Alien Spiel, gerecht unseren Ansprüchen von heute. Können wir das haben? Sieht ganz danach aus!

Die Instruktionen zu dieser Demo waren simpel: “Kommt auf der Map von A nach B,.. lebendig! Ihr habt 10 Minuten, könnt sooft neustarten wie ihr wollt. Es gibt am Eingang einen Flammenwerfer, der erschreckt das Alien aber nur, also versucht es gar nicht erst zu töten. Viel Spaß!” Mit den Worten wurden wir an die Rechner und Gamepads gelassen…

Nun hab ich bisher noch nie ein PS4 Gamepad in der Hand gehabt und experimentierte erst mit der Steuerung, ein Schema lag neben dem Monitor aus. “Ach, so macht man Türen au— Wargh! *Alien beißt mich tot*”… ich geb zu, das war eine Glanzleistung für mich als Konsolen-Ego-Perspektiven-Legastheniker. 10 Sekunden zum ersten Game Over!

Versuch Zwei war auch weniger Heroisch, Tür auf, hinter Fässern versteckt, mit Steuerung rumgedoktert, falschen Knopf gedrückt und anstelle vom Tracker den Schraubenschlüssel gezückt und ein bissel Fasstrommel gespielt. Ich sah dann auf dem Tracker auch nur noch den Punkt an spurten und hatte auch gleich das Vieh im Gesicht. (~50 Sekunden Lifetime)

Versuch Drei: Langsam vorgetastet, per Motion Tracker das Alien gut auf Distanz gehalten. Ab hier war die Immersion perfekt. Ich hatte Angst. Jede Ecke nutze ich, und starte fasst nur auf den Tracker, immer abschätzend wo das Alien war und konnte es oft genug in der Ferne sehen, wie es sich suchend umschaute. Ich öffnete eine Türe, der Alarm ging los… Panisch herausgefunden wie man läuft, hinter mir das hissende Geräusch des Alien und umgeworfenen (? – Hatte keine Zeit nachzuschauen) Fässern. Endlich ein Versteck unter einigen Bürotischen gefunden… ich hielt die Luft an… also wirklich ich. Ich sehe wie das Alien vorbei geht, suchend… als es sich entfernt und plötzlich auf dem Tracker verschwindet atme ich auf. Plötzlich werde ich an den Beinen gepackt und werde mit einem doppelten Gebiss begrüßt. 4:56 auf dem Tacho.

Versuch Vier: Erste Überraschung “Wo ist das Vieh?!?”. Auf dem Tracker befindet sich der Punkt unmittelbar vor mir… panisch verstecke ich mich in einem Schrank. Angelockt vom Lärm sehe ich wo das Alien war… im Lüftungsschacht über mir. Es wurde auf mich aufmerksam durch das Öffnen des Schrankes, fand mich aber nicht. Erst als es Weg war, merkte ich das ich wieder den Atmen angehalten hatte. Das Alien patrolierte nun offenbar wieder in den normalen Gängen. Ich bahnte mich zum Ausgang, wusste grob ja inzwischen wo er war. Bei der Alarmtüre angekommen untersuchte ich Sie, ob man den Alarm vermeiden konnte und fand dafür einen Lüftungsschacht, den ich benutzt habe. Leider habe ich zu spät erst wieder auf den Tracker geschaut, wurde dann auch schon am Kopf gepackt als ich es gerade tun wollte und war… 3:35.

Wer mich kennt, weiß dass ich Spaß an Spielen wie Slender und den alten Resident Evil Spielen habe. Outlast habe ich bis heute noch nicht durch hab, Asche auf mein Haupt. Und ja, Silent Hill tue ich mir auch noch bei Zeiten mal an, versprochen! Aber hier… Die Grafik ist grandios und trifft den Stil, den wir aus den Alien Filmen her kennen, der Sounds wirkt authentisch und die Atmosphäre ist sogar noch beklemmender als Slender im verlassenem Haus im Wald.

Was ich damit sagen will? MEHR! Das hier könnte wirklich das Alien Spiel sein, was die Franchise verdient. Ich für meinen Teil werde die Tage einen Pre-Order beim Gamestop meines Vertrauens abgeben, was ich für ein PC Spiel noch nie gemacht habe. Ok… von Blizzard Games mal abgesehen.

Und hier zum Rauswurf, der Gamescom CGI Trailer; Viel Spaß! – Link

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Review: Mario Kart 8

Gepostet auf 24 Juni 2014 by shaddric

Ich weiß, ich weiß, ihr seid nur hier um vier grundlegende Fragen beantwortet zu bekommen, die ich gerne kurz und knapp beantworte:

Ist Mario Kart 8 die Offenbarung? Ist es ein Grund eine Wii U zu kaufen? Wird es den Welthunger ausmerzen? Macht es Spaß?

Nein, Jaein, würde mich wundern wenn und definitives JA.

Aber nun mal im Detail; MK8 erfindet das Fun Racing nicht neu, besticht aber einfach nur durch den Feinschliff, denn man von Nintendo kennen und lieben gelernt hat. Hinzu kommt eine wunderschöne HD Grafik, die mit flotten 60 FPS ohne Ruckler über den Schirm flimmert. Lediglich ab einem Mehrspieler von drei Personen reduziert sich die FPS auf 30, was aber kaum stört, wenn man einfach nur Spaß haben will.

Viele Neuerungen gibt es nicht im Vergleich zu MK7. 16 neue Strecken, 16 Retro Strecken in neuem Gewand, die Koopalinge (Bowsers Kids..?) sind freispielbare Fahrer… Nein doch, ein paar Neuerungen gibt es dann doch.

Die Bikes aus Mario Kart Wii sind wieder da und zusätzlich stehen nun Quads zu erstellen Individueller Fahrzeuge zur Verfügung. Neue Kartteile gewinnt man indem man fleißig Münzen aus den Rennen mit nach Hause nimmt.

Zu den Items gesellt sich die Tröte, welche im Umkreis des Fahrers Schallwellen verursacht und damit nicht nur Gegner aus dem Konzept bringen kann, sondern auch den Vernichter aller Freundschaften* abwehren kann. Ob das nun zuträglich für eine Freundschaft ist, lassen wir mal dahin gestellt. Neu ist auch der Bumerang, der drei Mal geworfen werden kann und auf dem Hin wie Rückweg Gegner treffen kann ist neu. Zu Guter Letzt hätten wir bei den Items die Piranha Pflanze, welche uns durch schnappen nach vorne zieht und so Boostet, und nebenbei noch nach Gegnern, Bananen auf der Straße und Münzen hatscht. Es gibt auch noch die Super 8, aber wer MK7 kennt, wird wissen was die 8 genau macht.

Okay, so Innovationsfrei ist MK8 dann doch nicht, denn nun kann man auch an Wänden und Decken langfahren. Dazu fährt das Kart über eine blau markierte Fläche und wechselt in den Schwerelosigkeit-Modus, woran man schon fasst an den Delorean in Zurück in die Zukunft denken muss. Die Reifen begeben sich in senkrechte Position und beginnen, wie einige Stellen der Fahrzeuge blau zu leuchten. Gamechanger hier ist allerdings, dass Kollisionen mit Gegnern und bestimmten Pylonen einen Boost verursachen, was gerade beim driften für einige Überraschungen sorgen kann. Beim Fahren selbst merkt man allerdings selten ob man gerade Kopfüber unterwegs ist, vor allem wenn man sich konzentriert. Allerdings gibt das in den Wiederholungen schöne Kamerafahrten, und man merkt dann auch was man da eigentlich für eine Strecke hatte.

Wo wir gerade über Strecken reden, viele der Retrostrecken sind auch an das Feature angepasst, was der Strecke wiederum etwas Pfiff gibt. Lediglich eine Retrostrecke gefiel mir nicht, und zwar das Wario Stadium. Warum diese mir nicht gefiel, kann ich nicht sagen. Alle Strecken haben aber einige schöne Details, die wir beim Spielen gar nicht bemerken. Als Zuschauer oder in den Wiederholungen werden aber auch diese deutlicher hervorgehoben, was einen schon erstaunt, wie detailverliebt man hier vorging.

Online geht auch was, den wir können schnell Online ein Match joinen, oder gar an einem Turnier teilnehmen, welches man auch gerne selber erstellen kann und dem Rest der Welt per Code zugänglich machen kann.

Das Miiverse ist natürlich auch mit dabei. Stempel sind integriert, welche man sich verdient, in dem man mit Fahrern Grand Prix gewinnt. Allerdings kann man auch seine Wiederholungen dort und sogar auf Youtube hochladen. Die Wiederholungen selbst kann man durch verschiedene Parameter anpassen, etwa Item Treffer, driften, oder auf Überholmanöver. Dazu hier ein (neu aufgenommenes) Duell, welches meine Frau und meiner einer am letzten zookn Wii U Abend abhielten. Hier noch ein anderes, was zeigt, dass mir meine Frau in Sachen Skill langsam gefährlich wird.

Übrigens, Nintendo hat auf www.mariokart.tv eine kleine Community erschaffen, wo alle vor kurzem auf Youtube geladende Videos einsehbar sind.

Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass der Schlachten Modus keine Arena mehr verfügt, sondern man sich nun auf den Strecken selbst mit Ballon Lebensleiste bekriegt. Macht zwar Spaß, aber die Arenen vermisse ich trotzdem. Cool ist aber, dass der Modus auch Online spielbar ist, also ist die Strecke doch gut belebt.

Was soll man weiter sagen? Es ist Mario Kart, und es ist eines der Spiele die ich Wii U Besitzern uneingeschränkt empfehlen kann. Sich hierfür extra eine Wii U kaufen befürworte ich seit der E3 inzwischen. Dazu aber in Kürze mehr auf zookn.de.

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E3 2014 – Trailerschau

Gepostet auf 18 Juni 2014 by BaalRok

Letzte Woche fand in Los Angeles die E3 statt. Wie jedes Jahr gab es viele Ankündigungen und neue Trailer zu sehen. Eine kleine Auswahl will ich euch hier präsentieren.

Inside
Die Macher des Indie-Hits Limbo haben ein neues Spiel in der Mache und wieder einmal scheint es eine bedrückende Atmosphäre aufzuweisen.

 

Ori and the Blind Forest
Hierbei handelt es sich um einen optisch ansprechenden Action-Platformer, der ein wenig an eine Mischung aus Child of Light und Dust – An Elysian Tail erinnert.

 

Dead Island 2
Dead Island 1 wurde mit einem gelungenem Trailer angekündigt. Später konnte das Spiel den dadurch geweckten hohen Erwartungen nicht gerecht werden. Jetzt sind neue Entwickler am Zuge und der Trailer zu Teil 2 geht in eine ganz andere Richtung (witzig statt melancholisch). Aber ich ahne irgendwie, dass auch dieser Teil hinter den Erwartungen bleiben wird.

 

No Man’s Sky
Das Spiel bietet ein großes prozedural generiertes Universum mit nahtlosen Übergängen zwischen Welten und Weltraum und wurde von nur wenigen Leuten entwickelt. Sieht äußerst interessant aus, auch wenn bezüglich Gameplay noch vieles unklar ist.

 

Rainbow Six Siege
Das Spiel erscheint wie ein weiter entwickeltes Counterstrike. Mit einer Planungsphase zu Beginn und mehr Mölglichkeiten während der Matches.

 

The Legend of Zelda WiiU
Ein neues Zelda kommt. Diesmal mit einer wunderschönen offenen Welt in Cel Shading – Optik.

 

Mario Maker
Wolltet ihr nicht schon mal selbst Levels für ein Mario – Spiel basteln? Mit Mario Maker wird dies nun problemlos möglich. Der Stil erinnert an das gute alte Mario Paint.

 

Sunset Overdrive
Ein Shooter, der sich nicht ernst nimmt und schön abgedreht einher kommt. Leider nur XBox One exklusiv.

 

Alien – Isolation
Ein neues Alien-Spiel, welches sich von der Atmosphäre am ersten Alien-Film orientiert. Man wird auch nur mit einem Alien während des Spiels zu tun haben und sollte möglichst vermeiden diesem in Quere zu kommen.

 

Evolve
Die Macher der Koop-Erfolgs Left 4 Dead arbeiten an einem neuen kooperativem Titel, wo vier Soldaten ein Monster jagen, welches Schritt für Schritt immer mächtiger wird und von einem weiteren Spieler gesteuert wird.

 

Dragon Age – Inquisition
Einen aktuellen Trailer zum neuen Dragon Age – Teil gab es natürlich auch zu sehen. Das Spiel erscheint bereits im Herbst und ich hoffe, dass es wieder zu den Stärken des ersten Teils zurück findet.

 

Bloodborne
Von From Software, den Machern der Souls – Spiele, kommt ein neuer Titel, der sicherlich wieder einen fordernden Schwierigkeitsgrad bieten wird. Leider exklusiv für die PS4.

 

Assassin’s Creed Unity
Eine neue E3, ein neues Assassin’s Creed. Es spielt diesmal zu Zeiten der französischen Revolution und unterstützt Vier-Spieler-Koop.

 

Rise of the Tomb Raider
Das Tomb Raider – Reboot hatte mich angenehm überrascht, so dass ich nun neugierig auf die Fortsetzung bin. Zwar sieht man im Trailer nur Render-Szenen, aber die Stimmung des ersten Teils scheint getroffen zu sein.

 

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Review: Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney

Gepostet auf 01 Mai 2014 by shaddric

Es ist ein offenes Geheimnis, ich LIEBE Crossover. Wann die Sache anfing? Keine Ahnung… Fakt ist, ich finde die Idee klasse, wenn sich bekannte Helden unterschiedlicher Franchises sich bekriegen,.. oder verbünden. Nun kombinieren sich halt genau meine beiden Lieblings Visual Novel Franchises und kombinieren Mechaniken, die diese auch ausmachen. Die Professor Layton Komponenten, die hauptsächlich aus teilweise recht fordernden Denksportaufgaben besteht, verbündet sich mit dem mitreißendem Phoenix Wright Konzept, in dem man im Gerichtssaal versucht, die Wahrheit versucht mit Gewalt ans Tageslicht zu zerren, in dem man Widersprüche aufdeckt und Zeugenaussagen im Kreuzverhör auseinander rupft.

Ich hätt ja nicht Gedacht, dass dieses Spiel je den Weg nach Europa findet, aber, umso erfreulicher war dann die überraschende Ankündigung im Rahmen eines Nintendo Directs am 18.12 letzten Jahres. Zugegeben, die Ace Attroney Reihe ist nicht so beliebt hierzulande, weswegen auch die letzten Spiele nicht eingedeutscht wurden, und gerade das aktuellste der Reihe nur via Download erhältlich ist. Layton hingegen erfreut sich gerade in dem Kreuzwort affinen Deutschland doch großer Beliebtheit, dessen reihe übrigens offiziell mit 2 Trilogien abgeschlossen sein soll. Soviel zum Background, nun zum Spiel.

Die Geschichte beginnt simpel, in London um genau zu sein. Professor Layton und sein Lehrling Luke untersuchen einen seltsamen Autounfall, und versuchen ein Mädchen, Sophie, vor wahrhaftigen Hexen zu beschützen. Sie ermöglichen ihr die Flucht, werden jedoch in eine fremde Welt gesogen. Wenig später spielen wir Phoenix Wright, und seine vorlaute Assistentin und Berufsmedium Maya, welche im Rahmen eines Austausch Programms in London eben Sophie vor Gericht verteidigen müssen, weil sie in ein Verbrechen verwickelt wurde. Phoenix vollzieht den Serienbekannten “Turnabout” (zu deutsch: Wandel), und erwirkt den Freispruch für Sophie… und werden auch in die Welt Labyrinthia gesogen.

Nun will ich nicht zu weit ausholen, hat man das Spiel durch, fühlt man sich, wie treffend am Ende gesagt wird, als hätte man ein dickes Buch zu Ende gelesen. Soviel sei verraten, es gibt Wendungen die ich als Kenner beider Reihen nicht hab kommen sehen, und die Auflösung ist…

 

 

Der Schwierigkeitsgrad des Spiels an sich ist kein Vergleich für Serienkenner, es scheint gerade dafür gemacht worden zu sein, auch Neulinge oder Nicht-Kenner einer Serie mit offenen Armen zu empfangen und mit zu reißen. Was nicht verkehrt ist, auch Veteranen beider Serien werden mit einer Geschichte voller Magie und Spannung bei der Stange gehalten.

Grafisch macht das Spiel auch einiges her, auch wenn ich gestehen muss, dass ich kurz vorher Phoenix Wright: Dual Destinies gespielt habe, welches durch seine butterweichen Animationen dieses Spiel etwas in den Schatten stellt. Die Anime Sequenzen wurden übriges vom Animationsstudio Bones erstellt und lassen in der Regel keine Wünsche offen, ist dies doch quasi Phoenix sein erster Anime auftritt.

Abschließend, komme ich noch zum Sound, Serientypische Soundeffekte sind an der Tagesordnung, aber die Musik ist eine Klasse für sich. Wenn die Layton typische Violine das Phoenix Wright Theme anstimmt und den nahtlosen Übergang zum Geschehen auf den Bildschirm hinbekommt, bekommt man Gänsehaut. Es passt und ladet zum Lauschen ein, wenn man nicht gerade gefesselt die Geschichte verfolgt, die sich da einem offenbart. (Kostprobe?)

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Review: The Legend of Zelda: The Wind Waker HD

Gepostet auf 27 April 2014 by shaddric

Selten spiele ich ein Spiel zweimal, “New Game+” Modi waren deswegen nur für mich interessant, wenn ich das Spiel habe sacken lassen. Ich will alles neu entdecken, und dann plötzlich mich erinnern wie ich damals da an der Stelle mir die Zähne ausgebissen habe.

Wind Waker war eines dieser Spiele, aber nicht im negativen Sinne. Zugegeben, das Spiel war langwierig in Anbetracht des Endgames, aber es hatte was eigenes, und die Grafik war, wenn auch damals verpönt, doch passend für das Spiel. Aber gut, ich werde jetzt nichts Ausführliches zum Remake schreiben, sondern vielmehr auf die Änderungen eingehen, die sich neben der Grafik im Spiel befinden.

Am positivsten fiel mir die Steuerung der Ausrüstung des Schiffes auf. Sämtliche Utensilien müssen nun nicht mehr umständlich auf die Aktionsknöpfe verteilt werden, stattdessen sind diese auf dem Digipad fest zugewiesen, sobald man die Items erhält. Selbiges gilt für den Taktstock, der nun fest auf dem Digipad aufzurufen ist. Das sorgt dafür, dass man nicht erst noch groß im Inventar rumkramen muss, um die Kanone auf dem Schiff nutzen zu können.

Apropos Inventar, nutzt man den Tabletcontroller, so wird dieser zum Inventar- und Kartenbildschirm, was sehr angenehm ist, da man so den Spielfluß nicht unterbrechen muss. Die Immersion steigert sich dadurch um einiges, wenn man mal nur On-The-Fly ein Item auf den Knöpfen auswechseln muss, im Vergleich zu früher, wo man gezwungen war in ein Menü zu wechseln, um dann die Zuweisung vorzunehmen.

Um noch abschließendes zur Schiffsfahrt  loszuwerden, die neuen Segel, die dafür sorgen, dass der Wind sich mit dreht, beim Steuern und uns vor allem auch schneller über die Meere ziehen lassen sind gut versteckt, und im, bis dato mir immer noch unsympathischen, Auktionsminispiel zu erhalten. Desweiteren wurde die Triforcesplittersuche im End teil des Spieles verkürzt, indem einige Karten schlichtweg gestrichen wurden.

Der Tingle Tuner aus dem original ist durch die Tingle Flasche ersetzt worden, welcher das Miiverse ins Spiel integriert. Eine Nette Idee, vor allem weil man so mit Hilfe der Community das Minitendo deutlich leichter vollenden kann, da die Fotos der Kamera sich so ins Miiverse laden lassen, und man auch im Gegenzug diese runterladen und verwenden kann.

Desweiteren kann man dank Gyrosensor des Tabletcontrollers der Wii U alle 1st Person Ansichten über das Kippen des Kontrollers steuern, was besonders das Zielen mit dem Bogen oder dem Greifhaken angenehmer und schneller macht.

Ferner sind noch mehr Änderungen sicherlich inbegriffen, aber dies sind die Änderungen, die mir beim Spielen persönlich auffielen. Die meisten sind aber merkbar am Spieltempo orientiert, was dem Spiel merklich zu gute kommt.

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Titanfall: Das Leben ist besser mit einem Titan!

Gepostet auf 19 März 2014 by shaddric

Sorry, ich find die Werbung einfach nur gut, was vorallem an der Umsetzung liegt… und dem Dauergrinsen des Typen. Muss da irgendwie auch grinsen.

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Review: Titanfall

Gepostet auf 19 März 2014 by shaddric

Obwohl ich es nicht vorhatte, hab ich mir Titanfall nun doch sofort zum Launch gekauft, und bereu es nicht.  Die Server schienen auch stabil geblieben zusein, was mich doch etwas überrascht hat.
 

Mit 15 Maps bietet das Spiel mehr Maps als erwartet und wartet mit fünf Modi auf:

- Attrition, Team Deathmatch, abschüße jeglicher Art zählen. Das Team mit dass zuerst den Cap erreicht, gewinnt
- Pilot Hunt, Selbiges wie Attrition bis auf den Fakt das nur Piloten abschüsse zählen
- Capture the Flag, Muss ich das noch erklären?
- Hardpoint Domination, Punkte auf der Map erobern und halten
- Last Titan Standing, jeder Spieler startet in seinem Titan, ohne ersatz wenn dieser verloren ist, und das Team das alle Titans verloren hat, verliert. Leute ohne Titan können weiterhin als Piloten auf der Map mit rumwuseln.

Jede Map scheint sich in jedem Modus spielen zu lassen… scheint? Sobald wir uns für einen Modus entschieden haben, werden wir in eine zufällige Lobby geworfen, wo eine feste(?) Map rotation gefahren wird. Man kann nicht aussuchen welche Map man möchte, oder welche man überhaupt nicht spielen möchte. Letzteres ist nicht bei mir nötig gewesen, ich hab keine Map die ich “nicht mag”. Flughallen, Gebirge, ein Raumkschiff wrack, eine “Idyllische” Kolonie,.. Hinzukommen auf einigen Maps ein paar Extra Landmarks, etwa Geschütztürme die wir Hacken können, und für Uns kämpfen lassen. Jede Map bietet dazu auch unheimlich tiefe, was gerade den agilen Piloten zugute kommt, da diese nicht nur Flink sondern auch unberechenbar durch die Map sausen können. Jede Map ist allerdings durchdacht angelegt, und bevorzugt weder Titans oder Piloten. Lediglich auf der Map Demeter finde ich den Hardpoint B etwas schwer stürmbar, sollte der Gegner ihn mit Titans verteidigen.

Eine Runde ist in der Regel schnell vorbei, und der Flow den das Spiel entwickelt, sobald das Parkouring sitzt, sorgt dafür das man gerne ein paar mal “Noch eine Runde” spielt. Es sind aber Vorallem die Momente, die das Spiel machen. Beispiel gefällig? Einen Moment fühlen wir uns wie der King, mähen in unserem Titan alles nieder, von Grunt bis zum Piloten, was nicht schnell genug abhauen kann… und dann biegt man um die ecke, und sieht 3 Titans landen, und wenn diese dann rote Lampen anschalten, geht uns königlich die Sause und flüchten in Panikversucht so schnell wie möglich. Noch ein Beispiel? Wir flüchten vor zwei Titans und biegen um die Ecke, zünden unsere Tarnung und hüpfen dem zweiten Titan auf das Dach, entleeren unser Magazin in die Schlatkreise und bringen ihn zur Kernschmelze. Wir retten uns auf ein Gebäude und sehen wie der Pilot den Schleudersitz zündet. Wir rufen unseren Titan, der genau da landet, wo der andere generische Titan gerade zufällig auch noch hinrennt, um zu checken wo sein Kamerad abgeblieben ist und schalten ihn so aus. Nun noch unseren Titan auf Guardmode setzen, und zuschauen, wie er den Schleudersitz Piloten mit einer Railgun in der Luft zerreißt.

Nun aber doch etwas ernüchterndes, es gibt keinen Single Player, aber eine Multiplayer Kampagne. Und das Problem der Kampagne steckt schon im Namen. Da die Story innerhalb des Kampfes mit anderen Spielern erzählt wird, bleibt diese auf der Strecke. Entweder man lauscht der Story über Funk und sieht zu, wie eine Riesige Kannone einen Raumträger aus dem Himmel pustet, oder wir geben unser bestes zu gewinnen. Der Ausgang der Geshcichte ändert sich auch nicht, ob man gewinnt oder verliert. Es geht immer weiter, und wenn man das merkt, plätschert die Story nur noch dahin. Mal davon ab, dass die Kampagne mitten im Krieg beginnt und kaum die Vorgeschichte erzählt. Auf der Titanfall Webseite gibt es diese aber zum Nachlesen, sollte es wer für wichtig halten, diese zu kennen. Wer die Kampagne abschließt, schaltet zwei weitere Titan Chassis für die Custom Slots frei, den wendigen aber kaum gepanzerten Stryder und den dick gepanzerten aber behäbigen Ogre. Der mittelklasse Titan, Atlas, ist immer verfügbar.

Neue Waffen und Ausrüstung spielt man sich nach und nach Frei indem man Abschüsse erzielt und Perks erreicht. Diverse Perks schalten auch nochmal Items frei, etwa einen Schalldämpfer für die Karabiner Waffe, womit man zwar etwas weniger Schaden austeilt, aber auf dem Passiv Radar der Piloten nicht geortet werden kann, wenn man feuert. Man kann bis Level 50 hochsteigern, und hat theorehtisch alles freigeschaltet. Allerdings gibt es dannach die möglichkeit für einen, nennen wir ihn mal “Prestige Rang” wieder auf Level 1 zurücksetzen und beginnt alles wieder von Vorn, hat aber dafür ein Abzeichen, dass in der Lobby neben dem Namen erscheint. Ich meine so ein System ist aus Call of Duty bekannt, kann mich aber irren.

Da ich schon ausführlicher über die Mechaniken des Spiels im An-Zookn geschrieben habe, belasse ich es dabei. Wer den Artikel noch nachholen möchte, der findet diesen hier.

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Review: The Starship Damrey

Gepostet auf 24 Februar 2014 by shaddric

Und wieder ein Guild Spiel, dass ich mir angeschaut habe. Ich muss vorweg sagen, es ist kurz, aber interessant. Das Spiel grüßt den Spieler mit der Meldung , dass es keinerlei Tutorials hat, und dies nur dem Zweck des Spieles dient. Es stimmt, aber mehr will ich nicht verraten.

Wer kennt das nicht? Man erwacht aus dem Kälteschlaf in seiner Stasisröhre und hat einen Blackout. Man erkundet durch die Steuerung eines Roboters, in einer Art 1st Person Adventure, die dunklen Gänge des Raumschiffes Damrey, dessen Besatzung, überraschung, das Zeitliche gesegnet hat. Und es gilt herauszufinden, was überhaupt passiert ist und versucht aus der Stasisröhre herauszukommen. Dabei erlebt man einige Jump Scares, und überraschungen… was sonst? Kennt ja jeder.

Das Spiel lebt von seiner Atmospähre und der Soundkulisse. Die Story lassen wir mal außen vor, aber, soviel sei verraten, die Auflösung ist mal sehr unerwartet. Aber gerade der kurzen Spielzeit, und der doch sehr flachen Story bis zur Auflösung, endet auch hier das Review, weil sonst verrät sich zuviel.

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Retro-Review: Castlevania – Symphony of the Night

Gepostet auf 24 Februar 2014 by TwoBytes

Das am 20 März 1997 veröffentlichte Symphony of the Night wurde zunächst von den Fans nicht positiv angenommen. Die Vorgänger waren Action-Plattformer, wo die Spielerin von Level zu Level springen und kämpfen musste. Der Spielverlauf war somit linear, mit Symphony of the Night wurden aber einige Änderungen am bekannten Gameplay eingeführt.

Dracula’s Schloss ist wieder im Rumänien aufgetaucht und Alucard, sein Sohn, macht sich auf den Weg um seinen Vater aufzuhalten. Im Schloss angekommen wird schnell die erste Änderung klar, besiegt man die ersten Gegner erscheint eine Level-Up-Meldung. In Symphony of the Night wurden RPG-Elemente zum ersten Mal in der Serie eingeführt. (1)

Recht früh wird Alucard seiner Ausrüstung beraubt und muss fortan ohne Bewaffnung kämpfen, aber bald lässt ein besiegter Gegner eine Waffe fallen, die man ausrüsten kann. Dies ist eine weitere Änderung des bis dato bekannten Spielprinzips. Es gibt also Loot und Alucard kann entsprechend ausgerüstet werden.

Zu guter letzt gibt es keine Level mehr. Man kann überall hin, nur manche Stellen sind nicht sofort zugänglich, da eine bestimmte Fähigkeit gebraucht wird um diese zu erreichen, aber grundsätzlich lässt sich ein großer Teil des Schlosses von Anfang an durchstreifen.

Ich selbst habe so einige Mal von diesem Spiel gehört, vor allem da es als “Cult Classic” gilt, wie man so schön sagt. Dank meines überaus großzügigen Bruders, der mir eine PS3 zum Geburtstag geschenkt hat, und dem PSN, habe ich die Möglichkeit erhalten dieses Spiel selbst auszuprobieren. Nach 16 Stunden 57 Minuten und 31 Sekunden habe ich meinen ersten Playthrough mit 196,4% Completition zu Ende gebracht.

Hat dieses Spiel nach nun fast 17 Jahren auch noch Heute eine Relevanz? Lässt es sich im Vergleich zu modernen Titeln gut spielen? Diese Fragen möchte ich mit diesem Retro-Review beantworten.

Story
Die Geschichte von Symphony of the Night beginnt dort wo die Geschichte von Rondo of Blood aufhört. Die Spielerin selbst kämpft und besiegt Dracula. Vier Jahre später erreicht Alucard (Draculas Sohn) das Schloss und wird vom Tod (einem Diener Draculas) empfangen. Dieser warnt ihn sein Vorhaben fortzuführen. Alucard weigert sich natürlich und wird seiner Ausrüstung beraubt.

Im weiteren Spielverlauf begegnet man noch weiteren Charakteren, wie die siebzehnjährige Vampir-Jägerin Maria, die auf der Suche nach Richter ist, welcher nach dem Sieg über Dracula verschwunden ist, oder dem kauzigen Bibliothekar des Schlosses, der einem Items und anderes verkauft.

Die Story an sich ist rudimentär und bietet gerade eben die Grundmotivation warum man sich Dracula entgegen stellen soll. Die Dialoge sind unglaublich schlecht geschrieben und die Synchronisation ist, da mir kein besseres Wort einfällt, amateurhaft. Aber gerade dieser Umstand hat zu meiner Unterhaltung beigetragen. Es ist trashig im positiven Sinne und der Dialog zwischen Richter und Dracula zum Anfang des Spiels wird mir immer in Erinnerung bleiben.

“What is a man? A miserable little pile of secrets. But enough talk… Have at you!”

Grafik
Das Spiel verwendet primär 2D-Sprites mit 3D-Elementen die hier und da eingesträut werden. Zum Beispiel sind die Savepoints oder ein Uhrturm direkt am Anfang in 3D gehalten.

Die 2D-Sprites sind stellenweise unglaublich detailiert und gerade der Protagonist Alucard ist wirklich wundervoll umgesetzt. Wer Pixelgrafik mag kommt hier voll auf seine Kosten. Diejenigen die dem Charm von Pixelgrafik nichts abgewinnen können wird auch dieser unglaublich schöne Vertreter dieser Darstellungsform nicht von etwas anderem überzeugen.

Die Bosse sind ebenso schön animiert und “gezeichnet”, die Liebe zum Detail führt zu manch schauriger Monstrosität. Ich würde es nicht anders haben wollen.

Sound
Der Soundtrack ist duchwegs gut und gerade die klassischen Töne in der Bibliothek bleiben einem positiv in Erinnerung. Trotzdem ist es nicht mit den überaus genialen Soundtracks eines Chrono Trigger oder Final Fantasy 6 vergleichbar. Was aber der Popsong in den Endcredits zu suchen hat ist mir schleierhaft und trägt nur zu dem Trash-Faktor bei.

Die Soundkulisse ist ansonsten stimmig, wenn auch zwischendurch markerschütternde Schreie aus den Gegnern sprudeln, so dass ich solchen Gegnern lieber ausgewichen bin, als diese zu bekämpfen.

Gameplay
Hier glänzt das Spiel und konnte mich vollends überzeugen. Die Steuerung ist eingängig und die Bosskämpfe muss man mit Taktik und Geschick angehen, so dass sinnloses Buttonsmashing kaum hilfreich ist. Das Movement ist ausgezeichnet und präzise. Eine Anmerkung dazu habe ich jedoch: Alucard bewegt sich sehr langsam. Dem kann man aber abhelfen, denn seine Ausweichbewegung (der Dash-Rückwärts) ist schnell und kann mit dem richtigen Rhythmus ohne Unterbrechung durchgeführt werden. Ich habe also die meiste Zeit mit dem Char in die entgegen gesetzte Richtung geschaut und ge-dasht.

Auch der non-lineare Verlauf, die Progression durch das Leveln und der Erwerb neuer Fertigkeiten, wie den Doppelsprung oder die Möglichkeit sich in einen Wolf, Nebel oder eine Fledermaus zu verwandeln, geben einem immer etwas neues zu tun und zu entdecken. Und zu Entdecken gibt es reichlich. Denn das Schloss ist voller Geheimnisse, die es zu entdecken gilt und die nicht immer offensichtlich sind.

Es gibt viele geheime Räume zu erkunden und Items und Relikte zu entdecken. Grinden ist nicht nötig, die Level-Progression ist gut und mit dem Einsatz der richtigen Items sind auch schwierige Gegner schnell besiegt.

Diese offene Spielwelt begünstigt natürlich Backtracking. Viele Teile des Schlosses besucht man immer wieder. Ähnlich wie damals in Metroid, sind manche Bereiche nur mit den richtigen Items zugänglich. Ich persönlich sage in diesem Fall dazu nicht Backtracking sondern Discovery, denn es gilt immer etwas interessantes zu entdecken.

Es fühlt sich toll an Geheimnisse aufzudecken, schwere Passagen zu meistern und neues zu entdecken.

Story:2 Stars (2 / 5)
Grafik:5 Stars (5 / 5)
Sound:3 Stars (3 / 5)
Gameplay:5 Stars (5 / 5)
Spiespaß:5 Stars (5 / 5)
Durchschnitt:4 Stars (4 / 5)

1: Ganz korrekt ist das nicht, RPG-Elemente gab es bereits in Castlevania II: Simon’s Quest, aber dort war die Einführung weit weniger erfolgreich. 

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