Archiv | Juni, 2014

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Review: Mario Kart 8

Gepostet auf 24 Juni 2014 by shaddric

Ich weiß, ich weiß, ihr seid nur hier um vier grundlegende Fragen beantwortet zu bekommen, die ich gerne kurz und knapp beantworte:

Ist Mario Kart 8 die Offenbarung? Ist es ein Grund eine Wii U zu kaufen? Wird es den Welthunger ausmerzen? Macht es Spaß?

Nein, Jaein, würde mich wundern wenn und definitives JA.

Aber nun mal im Detail; MK8 erfindet das Fun Racing nicht neu, besticht aber einfach nur durch den Feinschliff, denn man von Nintendo kennen und lieben gelernt hat. Hinzu kommt eine wunderschöne HD Grafik, die mit flotten 60 FPS ohne Ruckler über den Schirm flimmert. Lediglich ab einem Mehrspieler von drei Personen reduziert sich die FPS auf 30, was aber kaum stört, wenn man einfach nur Spaß haben will.

Viele Neuerungen gibt es nicht im Vergleich zu MK7. 16 neue Strecken, 16 Retro Strecken in neuem Gewand, die Koopalinge (Bowsers Kids..?) sind freispielbare Fahrer… Nein doch, ein paar Neuerungen gibt es dann doch.

Die Bikes aus Mario Kart Wii sind wieder da und zusätzlich stehen nun Quads zu erstellen Individueller Fahrzeuge zur Verfügung. Neue Kartteile gewinnt man indem man fleißig Münzen aus den Rennen mit nach Hause nimmt.

Zu den Items gesellt sich die Tröte, welche im Umkreis des Fahrers Schallwellen verursacht und damit nicht nur Gegner aus dem Konzept bringen kann, sondern auch den Vernichter aller Freundschaften* abwehren kann. Ob das nun zuträglich für eine Freundschaft ist, lassen wir mal dahin gestellt. Neu ist auch der Bumerang, der drei Mal geworfen werden kann und auf dem Hin wie Rückweg Gegner treffen kann ist neu. Zu Guter Letzt hätten wir bei den Items die Piranha Pflanze, welche uns durch schnappen nach vorne zieht und so Boostet, und nebenbei noch nach Gegnern, Bananen auf der Straße und Münzen hatscht. Es gibt auch noch die Super 8, aber wer MK7 kennt, wird wissen was die 8 genau macht.

Okay, so Innovationsfrei ist MK8 dann doch nicht, denn nun kann man auch an Wänden und Decken langfahren. Dazu fährt das Kart über eine blau markierte Fläche und wechselt in den Schwerelosigkeit-Modus, woran man schon fasst an den Delorean in Zurück in die Zukunft denken muss. Die Reifen begeben sich in senkrechte Position und beginnen, wie einige Stellen der Fahrzeuge blau zu leuchten. Gamechanger hier ist allerdings, dass Kollisionen mit Gegnern und bestimmten Pylonen einen Boost verursachen, was gerade beim driften für einige Überraschungen sorgen kann. Beim Fahren selbst merkt man allerdings selten ob man gerade Kopfüber unterwegs ist, vor allem wenn man sich konzentriert. Allerdings gibt das in den Wiederholungen schöne Kamerafahrten, und man merkt dann auch was man da eigentlich für eine Strecke hatte.

Wo wir gerade über Strecken reden, viele der Retrostrecken sind auch an das Feature angepasst, was der Strecke wiederum etwas Pfiff gibt. Lediglich eine Retrostrecke gefiel mir nicht, und zwar das Wario Stadium. Warum diese mir nicht gefiel, kann ich nicht sagen. Alle Strecken haben aber einige schöne Details, die wir beim Spielen gar nicht bemerken. Als Zuschauer oder in den Wiederholungen werden aber auch diese deutlicher hervorgehoben, was einen schon erstaunt, wie detailverliebt man hier vorging.

Online geht auch was, den wir können schnell Online ein Match joinen, oder gar an einem Turnier teilnehmen, welches man auch gerne selber erstellen kann und dem Rest der Welt per Code zugänglich machen kann.

Das Miiverse ist natürlich auch mit dabei. Stempel sind integriert, welche man sich verdient, in dem man mit Fahrern Grand Prix gewinnt. Allerdings kann man auch seine Wiederholungen dort und sogar auf Youtube hochladen. Die Wiederholungen selbst kann man durch verschiedene Parameter anpassen, etwa Item Treffer, driften, oder auf Überholmanöver. Dazu hier ein (neu aufgenommenes) Duell, welches meine Frau und meiner einer am letzten zookn Wii U Abend abhielten. Hier noch ein anderes, was zeigt, dass mir meine Frau in Sachen Skill langsam gefährlich wird.

Übrigens, Nintendo hat auf www.mariokart.tv eine kleine Community erschaffen, wo alle vor kurzem auf Youtube geladende Videos einsehbar sind.

Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass der Schlachten Modus keine Arena mehr verfügt, sondern man sich nun auf den Strecken selbst mit Ballon Lebensleiste bekriegt. Macht zwar Spaß, aber die Arenen vermisse ich trotzdem. Cool ist aber, dass der Modus auch Online spielbar ist, also ist die Strecke doch gut belebt.

Was soll man weiter sagen? Es ist Mario Kart, und es ist eines der Spiele die ich Wii U Besitzern uneingeschränkt empfehlen kann. Sich hierfür extra eine Wii U kaufen befürworte ich seit der E3 inzwischen. Dazu aber in Kürze mehr auf zookn.de.

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E3 2014 – Trailerschau

Gepostet auf 18 Juni 2014 by BaalRok

Letzte Woche fand in Los Angeles die E3 statt. Wie jedes Jahr gab es viele Ankündigungen und neue Trailer zu sehen. Eine kleine Auswahl will ich euch hier präsentieren.

Inside
Die Macher des Indie-Hits Limbo haben ein neues Spiel in der Mache und wieder einmal scheint es eine bedrückende Atmosphäre aufzuweisen.

 

Ori and the Blind Forest
Hierbei handelt es sich um einen optisch ansprechenden Action-Platformer, der ein wenig an eine Mischung aus Child of Light und Dust – An Elysian Tail erinnert.

 

Dead Island 2
Dead Island 1 wurde mit einem gelungenem Trailer angekündigt. Später konnte das Spiel den dadurch geweckten hohen Erwartungen nicht gerecht werden. Jetzt sind neue Entwickler am Zuge und der Trailer zu Teil 2 geht in eine ganz andere Richtung (witzig statt melancholisch). Aber ich ahne irgendwie, dass auch dieser Teil hinter den Erwartungen bleiben wird.

 

No Man’s Sky
Das Spiel bietet ein großes prozedural generiertes Universum mit nahtlosen Übergängen zwischen Welten und Weltraum und wurde von nur wenigen Leuten entwickelt. Sieht äußerst interessant aus, auch wenn bezüglich Gameplay noch vieles unklar ist.

 

Rainbow Six Siege
Das Spiel erscheint wie ein weiter entwickeltes Counterstrike. Mit einer Planungsphase zu Beginn und mehr Mölglichkeiten während der Matches.

 

The Legend of Zelda WiiU
Ein neues Zelda kommt. Diesmal mit einer wunderschönen offenen Welt in Cel Shading – Optik.

 

Mario Maker
Wolltet ihr nicht schon mal selbst Levels für ein Mario – Spiel basteln? Mit Mario Maker wird dies nun problemlos möglich. Der Stil erinnert an das gute alte Mario Paint.

 

Sunset Overdrive
Ein Shooter, der sich nicht ernst nimmt und schön abgedreht einher kommt. Leider nur XBox One exklusiv.

 

Alien – Isolation
Ein neues Alien-Spiel, welches sich von der Atmosphäre am ersten Alien-Film orientiert. Man wird auch nur mit einem Alien während des Spiels zu tun haben und sollte möglichst vermeiden diesem in Quere zu kommen.

 

Evolve
Die Macher der Koop-Erfolgs Left 4 Dead arbeiten an einem neuen kooperativem Titel, wo vier Soldaten ein Monster jagen, welches Schritt für Schritt immer mächtiger wird und von einem weiteren Spieler gesteuert wird.

 

Dragon Age – Inquisition
Einen aktuellen Trailer zum neuen Dragon Age – Teil gab es natürlich auch zu sehen. Das Spiel erscheint bereits im Herbst und ich hoffe, dass es wieder zu den Stärken des ersten Teils zurück findet.

 

Bloodborne
Von From Software, den Machern der Souls – Spiele, kommt ein neuer Titel, der sicherlich wieder einen fordernden Schwierigkeitsgrad bieten wird. Leider exklusiv für die PS4.

 

Assassin’s Creed Unity
Eine neue E3, ein neues Assassin’s Creed. Es spielt diesmal zu Zeiten der französischen Revolution und unterstützt Vier-Spieler-Koop.

 

Rise of the Tomb Raider
Das Tomb Raider – Reboot hatte mich angenehm überrascht, so dass ich nun neugierig auf die Fortsetzung bin. Zwar sieht man im Trailer nur Render-Szenen, aber die Stimmung des ersten Teils scheint getroffen zu sein.

 

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Diablo 3 – Reaper of Souls

Gepostet auf 01 Juni 2014 by BaalRok

Als Diablo 3 vor zwei Jahren raus kam hatte ich durchaus Spaß mit dem Spiel. Das Gameplay war klasse, das Skillystem lud zu immer neuen Experimenten ein und die Charakterklassen waren abwechslungsreich.
Das Spiel hatte aber einige Probleme: Eines davon war das Beute-System. Man fand kaum ordentliche Gegenstände und das Crafting brachte nur selten passable Resultate. Meist musste man auf das Auktionshaus zurückgreifen. Um einen Charakter ordentlich auszustatten verbrachte man somit Stunden auf der Suche nach guten Angeboten.
Ein weiterer Problempunkt war die Langzeitmotivation. Nachdem man das Maximallevel erreicht und den höchsten Schwierigkeitsgrad (damals Inferno) gemeistert hatte wusste man nicht mehr was man tun sollte. Blizzard versuchte dagegen zu steuern indem etwa das Paragonsystem eingeführt wurde. Damit war es möglich auch über das Maximallevel hinaus zu leveln. Aber immer in den gleichen Gebieten farmen? Nein, so richtig Spaß bereitet hat das nicht. Die infernale Maschine, die man nach Finden bestimmter Schlüssel herstellen und hinter einem Portal gegen zwei Über-Bosse kämpfen konnte, war zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber erst das Addon Reaper of Souls, welches Ende März 2014 erschien, brachte den Ausschlag. Seitdem spiele ich das Spiel wieder und bin immer noch motiviert weiter zu machen. Was also hat Blizzard verbessert?

Allen voran wurde das Auktionshaus geschlossen und das Beute-System grundlegend überarbeitet. Nun findet man viele ordentliche und manchmal sogar einige richtig gute Gegenstände. Auch das Crafting fördert nun viel besseres zu Tage. Vor allem haben die Gegenstände, die man mit einer Klasse findet oder herstellt fast immer die für diese Klasse relevanten Hauptattribute. Auch wurde ein Gegenständetausch zwischen Spielern fast komplett unterbunden. Nun kann man nur den Spielern, die gerade im Spiel waren als man den Gegenstand gefunden hat, diesen geben.

Für die Langzeitmotivation kann man neben der Kampagne einen Abenteuer-Modus starten. Da lässt es sich völlig frei von Wegpunkt zu Wegpunkt und von Akt zu Akt teleportieren. In jedem Akt hat man fünf so genannte Kopfgelder. Das sind zufällige Aufträge, die meist innerhalb weniger Minuten erledigt sind. Sie bringen ordentlich Erfahrung und man muss meist entweder einen bestimmten Boss töten, eine bestimmte Quest abschließen oder einen bestimmten Bereich von Gegner “reinigen”. Man bekommt dabei neben Erfahrung und Gold auch so genannte Blutsplitter (auf die ich gleich noch zu sprechen komme) und Portalschlüsselfragmente. Mit diesen Fragmenten lassen sich Nephalemportale öffnen. In diesen Portalen gibt es komplett zufällige Gegner und Levels und am Ende einen Boss, welcher oft mächtige Gegenstände hinterlässt. Auch bekommt man auf diese Weise weitere Blutsplitter. Diese lassen sich bei einem Händler in Gegenstände tauschen. Man wählt eine Gegenstandsart und bekommt dann jeweils einen solchen Gegenstand zufällig  ins Inventar. Auch legendäre Gegenstände kann man auf diese Weise bekommen.
Wenn man alle Kopfgelder innerhalb eines Akts erledigt hat bekommt man außerdem einen Würfel, welches die Belohnung in Form von Handwerksmaterialien, Gegenständen, Blutsplittern und so weiter enthält.

Bei Reaper of Souls wurden außerdem die Schwierigkeitsgrade überarbeitet. Man muss nicht mehr jeden Schwierigkeitsgrad nacheinander durchspielen, sondern kann frei wählen. Auch innerhalb eines Spiels lässt sich der Schwierigkeitsgrad jederzeit runterstellen. Ein höherer resultiert in mehr Erfahrung und in besserer Beute.

Wie man es von einem Addon gewohnt ist wurde die Maximalstufe auf 70 erhöht und jeder Charakter hat neue Skills erhalten bzw. bestehende angepasst bekommen.  Mit dem Kreuzritter wurde eine neue Klasse eingeführt und ein fünfter Akt mit dem Todesengel Malthael als Endgegner ist zu bewältigen. Der Akt ist schön düster gestaltet und richtet sich vor allem an diejenigen denen die anderen Akte des Spiels zu “bunt” waren.
Das Paragonsystem wurde beibehalten, aber mittlerweile gibt es kein Stufenlimit nach oben und nach jedem Levelaufstieg lassen sich frei Punkte auf Attribute oder Eigenschaften verteilen.
Mit der Mystikerin steht außerdem ein neuer Handwerker zur Verfügung. Mit ihr lässt sich zum einen das Aussehen von Gegenständen verändern und Eigenschaft der Gegenstände lassen sich neu auswürfeln. Dabei muss man sich pro Gegenstand auf eine Eigenschaft beschränken, die fortan für diesen Gegenstand neu gewürfelt werden kann. Auf diese Weise lassen sich bereits gute Gegenstände in richtig tolle verwandeln.

Blizzard hat seine Hausaufgaben gemacht und Diablo 3 grundlegend verändert. Es bietet nun eine großartige Langzeitmotivation und Spielspaß über Stunden hinweg. Seit Veröffentlichung verging keine Woche, wo ich das Spiel nicht gestartet hätte. Es bleibt nur zu hoffen, dass für die Kopfgelder und Nephalemportale kontinuierlich neuer Content geliefert wird.

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