Archiv | Mai, 2014

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Jörns Lieblings-Android-Spiele

Gepostet auf 22 Mai 2014 by Jörn Zaefferer

Die folgenden vier Android Spiele habe ich teils schon lange installiert und allesamt etliche Stunden gespielt – in der Bahn, im Flugzeug, im Wartezimmer oder auch einfach daheim auf dem Sofa oder im Bett. Alle haben gemeinsam, dass sie auf Smartphones sehr gut funktionieren und sich mit Touchscreen gut steuern lassen (ich mag keine on-screen D-Pads). Ich kann sie ohne Einschränkung weiter empfehlen. Im Einzelnen:

Zombie Highway

Android Games: Zombie Highway

Auf “Frost Bite” ist der Wagen gerade umgekippt worden.

Ein action-lastiges Spiel, bei dem ein Auto mit Hilfe der Neigungssensoren über einen geraden Highway gesteuert wird, der allerdings mit Autowracks und Zombies übersäht ist. Während der Spieler den Wracks ausweicht, muss er Zombies abschütteln, die sich an den Wagen hängen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: An Wracks “abstreifen”, oder mit Tap links oder rechts vom Auto (oben oder unten) die Mitfahrer auf die Zombies schießen lassen. Die dafür nötigen Waffen sind anfangs noch primitiv. Neben einigen wenigen besseren Autos lassen sich vor allem bessere Waffen freischalten, indem man in den einzelnen Levels (Wüste, Sumpf, Schneewüste) weit genug kommt oder eine bestimmte Menge an Zombies erledigt.

Das Spiel ist kostenlos installierbar und blendet lediglich am Ende eines Versuchs (nachdem das Auto umgestürzt oder mit einem Wrack kollidiert ist) einen Werbebanner ein. Während der Fahrt gibt es keine Werbung. Wer ungeduldig ist, kann sich gegen Echtgeld auch die weiteren Waffen kaufen, was aber recht unsinnig ist.

Sudoku Free

Android Games: Sudoku-Free

Nach ein paar Zügen einer Runde auf “Einfach”. Die 1 unten rechts ist aktiv, die Zeile und Spalte wird optisch hervorgehoben.

Eine gut gemachte Variante des Zeichen-Rästel-Spiels. Es gibt vier Schwierigkeitsgrade mit eigenen Highscore-Listen und ein konfigurierbares Interface. Die Konfiguration ist hier schwer zu erklären, funktioniert aber gut und bietet damit je nach Präferenzen genug Möglichkeiten. Im Vergleich zu Sudoka mit Stift und Papier lassen sich auch die schwereren Varianten relativ schnell lösen, da es ein paar Hilfsmittel gibt, wie die Anzeige von offensichtlich ungültigen Platzierungen. Es gibt auch “Cheats”, die bei Benutzung die Highscore als “mit Hilfsmitteln gelöst” markieren.

Das Spiel ist ebenfalls kostenlos und hat inzwischen zwei Modi für die Anzeige von Werbung. Der klassische Modus zeigt während des Spiels einen Banner an, der schon mal recht lästig ist. Dadurch wird auch das Interface etwas kleiner. Wesentlich besser ist die (relativ neue) Alternative, bei der wie bei Zombie Highway am Ende einer Runde ein großer Banner angezeigt wird. Dafür unter “Settings -> Ads -> Ad style: Full screen” auswählen.

Für die kompetetiven Leser, meine Highscores: einfach: 02:17, normal: 03:38, schwierig: 08:04, extrem: 14:28

The Room

Android Games: The-Room

Der Raum im Verlaufe des Spiels. Links das Inventar.

Stellt euch Myst vor, ohne Videos und mit nur einem Raum. Viele eigentlich simple Rästel, die ganz unterschiedlich sind und das Spiel kurzweilig halten. Dazwischen eingestreute Texte, die einen Hinweis darauf geben, worum es eigentlich geht. Mehr will ich dazu auch nicht verraten…

Ich bin an das Spiel gekommen, als es vor einem Jahr im Humble Bundle enthalten war. Zu dem Zeitpunkt gab es das Spiel nicht im Play Store. Heute gibt es das Spiel dort für 0,89 €, mit dem “Epilog” Update, das die Überleitung zum zweiten Teil bildet. Ich habe den Epilog gar nicht und den zweiten Teil nur kurz gespielt – wer an The Room Spaß hat, sollte aber auch den zweiten Teil anspielen (2,69 €).

Pixel Dungeon

Android Games: Pixel Dungeon

Mein Level 2 Rogue wurde gerade von einer Ratte entdeckt.

Für mich noch eine Neuentdeckung, allerdings habe ich damit in den letzten Tagen einige Zeit verbracht. Das Spiel ist kostenlos, hat keine Werbung und möchte lediglich die Helligkeit des Displays ändern können (sonst nichts, nicht mal Netzwerk wie sonst jede Anwendung). Beim Start des Spiels sucht ihr euch einen von drei Charakteren aus: Warrior, Mage oder Rogue. Wer es schafft, den dritten von vier Bossen zu besiegen, kann auch noch die Huntress freischalten. Das Spiel selbst ist sehr “roguelike”, d.h. jede Bewegung und jeder Angriff ist eine Runde. Monster im Dungeon nutzen dieselben Runden zur Bewegung. Ihr könnte Gold und Ausrüstung finden. Tränke und Spruchrollen gilt es zunächst auszuprobieren, um deren Wirkung zu erlernen, was oft genug schmerzhaft ist. Den explodierenden Feuertrank wirft man dann besser auf Gegner, statt ihn zu trinken. Schafft ihr es am ersten Boss vorbei, könnt ihr überflüssige Gegenstände verkaufen und ein paar, hoffentlich nützliche, Gegenstände kaufen.

Neben den Monstern und Bossen gibt es zwei Feinde: Hunger und Tod. Mit jeder Runde wird der Held hungriger. Wer zu lange nichts isst, regeneriert nicht mehr. Nach einiger Zeit wird es schlimmer und ihr verliert sogar noch zusätzliche Lebensenergie. Nahrung ist allerdings recht rar, daher geht dafür meist auch das Gold bei den Händlern drauf. Wer trotzdem verhungert oder auf eine der vielen anderen Arten umkommt, muss von vorne anfangen. Zwar speichert das Spiel beim Beenden den aktuellen Stand, aber es gibt kein Speichern/Laden. Tot ist tot, da bleibt nur ein neuer Versuch. Glück und Erfahrung bestimmen, ob ihr beim nächsten Mal etwas weiter kommt. Ich kann immerhin berichten, das ich es von 20 Versuchen nur ein mal am ersten Boss (Level 5) vorbei geschafft habe – in dem Versuch bin ich aber auch bis Level 17 gekommen, bis mich ein Fire Elemental verbrannt hat…

Der einzige Grund, die Finger von Pixel Dungeon zu lassen: Es macht so viel Spaß, das es schwer fällt, nicht direkt den nächsten Versuch zu starten. Vorsicht!

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Kickstarter: Superhot

Gepostet auf 16 Mai 2014 by BaalRok

Im letzten August wurde im Rahmen des Programmierwettbewerb 7 Days First Person Shooter der Prototyp des Shooters Superhot geschaffen. Das Prinzip ist so einfach wie genial: Die Zeit vergeht nur, wenn man sich bewegt. Wenn man dagegen still steht, pausiert das Geschehen um einen herum. Auf die Weise kann man Geschossen ausweichen und die Gegner effektiv bekämpfen.

Die Entwickler haben nun entschieden aus diesem Prototyp ein vollwertiges Spiel zu machen. Auf Steam Greenlight war es in Rekordzeit erfolgreich und auch die Kickstarter-Kampagne ist gut durchgestartet. Bis zum 14. Juni wollten die Entwickler dort 100.000$ zusammen bekommen. Derzeit stehen sie bereits bei fast 140.000$.

Der Prototyp lässt sich auf dieser Seite anspielen. Dazu wird der Unity Webplayer benötigt. Im folgenden seht ihr das Kickstarter-Video des Teams:

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Review: Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney

Gepostet auf 01 Mai 2014 by shaddric

Es ist ein offenes Geheimnis, ich LIEBE Crossover. Wann die Sache anfing? Keine Ahnung… Fakt ist, ich finde die Idee klasse, wenn sich bekannte Helden unterschiedlicher Franchises sich bekriegen,.. oder verbünden. Nun kombinieren sich halt genau meine beiden Lieblings Visual Novel Franchises und kombinieren Mechaniken, die diese auch ausmachen. Die Professor Layton Komponenten, die hauptsächlich aus teilweise recht fordernden Denksportaufgaben besteht, verbündet sich mit dem mitreißendem Phoenix Wright Konzept, in dem man im Gerichtssaal versucht, die Wahrheit versucht mit Gewalt ans Tageslicht zu zerren, in dem man Widersprüche aufdeckt und Zeugenaussagen im Kreuzverhör auseinander rupft.

Ich hätt ja nicht Gedacht, dass dieses Spiel je den Weg nach Europa findet, aber, umso erfreulicher war dann die überraschende Ankündigung im Rahmen eines Nintendo Directs am 18.12 letzten Jahres. Zugegeben, die Ace Attroney Reihe ist nicht so beliebt hierzulande, weswegen auch die letzten Spiele nicht eingedeutscht wurden, und gerade das aktuellste der Reihe nur via Download erhältlich ist. Layton hingegen erfreut sich gerade in dem Kreuzwort affinen Deutschland doch großer Beliebtheit, dessen reihe übrigens offiziell mit 2 Trilogien abgeschlossen sein soll. Soviel zum Background, nun zum Spiel.

Die Geschichte beginnt simpel, in London um genau zu sein. Professor Layton und sein Lehrling Luke untersuchen einen seltsamen Autounfall, und versuchen ein Mädchen, Sophie, vor wahrhaftigen Hexen zu beschützen. Sie ermöglichen ihr die Flucht, werden jedoch in eine fremde Welt gesogen. Wenig später spielen wir Phoenix Wright, und seine vorlaute Assistentin und Berufsmedium Maya, welche im Rahmen eines Austausch Programms in London eben Sophie vor Gericht verteidigen müssen, weil sie in ein Verbrechen verwickelt wurde. Phoenix vollzieht den Serienbekannten “Turnabout” (zu deutsch: Wandel), und erwirkt den Freispruch für Sophie… und werden auch in die Welt Labyrinthia gesogen.

Nun will ich nicht zu weit ausholen, hat man das Spiel durch, fühlt man sich, wie treffend am Ende gesagt wird, als hätte man ein dickes Buch zu Ende gelesen. Soviel sei verraten, es gibt Wendungen die ich als Kenner beider Reihen nicht hab kommen sehen, und die Auflösung ist…

 

 

Der Schwierigkeitsgrad des Spiels an sich ist kein Vergleich für Serienkenner, es scheint gerade dafür gemacht worden zu sein, auch Neulinge oder Nicht-Kenner einer Serie mit offenen Armen zu empfangen und mit zu reißen. Was nicht verkehrt ist, auch Veteranen beider Serien werden mit einer Geschichte voller Magie und Spannung bei der Stange gehalten.

Grafisch macht das Spiel auch einiges her, auch wenn ich gestehen muss, dass ich kurz vorher Phoenix Wright: Dual Destinies gespielt habe, welches durch seine butterweichen Animationen dieses Spiel etwas in den Schatten stellt. Die Anime Sequenzen wurden übriges vom Animationsstudio Bones erstellt und lassen in der Regel keine Wünsche offen, ist dies doch quasi Phoenix sein erster Anime auftritt.

Abschließend, komme ich noch zum Sound, Serientypische Soundeffekte sind an der Tagesordnung, aber die Musik ist eine Klasse für sich. Wenn die Layton typische Violine das Phoenix Wright Theme anstimmt und den nahtlosen Übergang zum Geschehen auf den Bildschirm hinbekommt, bekommt man Gänsehaut. Es passt und ladet zum Lauschen ein, wenn man nicht gerade gefesselt die Geschichte verfolgt, die sich da einem offenbart. (Kostprobe?)

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