Archiv | April, 2013

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Review : Bioshock – Infinite

Gepostet auf 01 April 2013 by Barranoid

Sooo ich habe es getan. Ich habe Bioshock – Infinite, gekauft, gespielt, ja sogar durchgespielt. Und auf besonderen Wunsch von Enes Fazli berichte ich kurz davon.

Vorweg : Ich habe Bioshock 1 überhaupt nicht gemocht. Ich musste mich damals zwingen es zu spielen. Das hat mich auch nicht grade angetrieben mir Teil 2 zu holen (was ich auch entsprechend nicht getan habe). Infinite habe ich dann dennoch geaufkt, wegen einer Unmenge guter Reviews. Man gibt den Dingen ja gern mal noch eine Chance.

Da es überall wirklich ne Menge Reviews gibt, gehe ich nur schnell auf die Kernpunkte ein :

Grafik : Joa sehr lecker. Performant und vom Stil sehr gut durchdacht. Aber das war zu erwarten. Es gibt überall etwas zu sehen. Eigentlich ist die Grafik schon ziemlich “Porno”.

Sound : Nicht sehr bombastisch aber passt schon.

Gameplay : Wenig bis kein Rollenspiel. Ich habe von Anfang an den Schwierigkeitsgrad auf “Hard” gestellt, da ich gelesen hatte das Spiel sei sehr leicht. Stimmt. Auf Hard hatte ich keinerlei Probleme, die Kämpfe wurden aber sehr taktisch (nicht hektisch) und man musste durchaus überlegen was man macht. Kopfüber drauf los und es gab keine Chance zu überleben. Auf Normal oder gar Leicht, dürfte sich das Spiel ziemlich “lasch” anfühlen.

Story : Bioshock – Infinite ist kein Shooter per se. Es will eine Story erzählen und man muss gewillt sein, aufzupassen was da eigentlich passiert. So oder so ähnlich hatte ich das in einer Review gelesen. Das Ende sollte wohl verwirrend sein, wenn man denn nicht aufpasse und die vielen Details auf dem Weg dort hin einfach übersieht. Gesagt getan, ich habe vom ersten Moment an aufgepasst, was mir satte 16,5 Stunden Spielzeit eingebracht hat an deren Ende ich dachte…nein laut sagte :”WHAT THE FUCK?!”

 

Und da kommen wir zu dem Teil des Spiels auf den ich näher eingehen will.
Ich sagte “WHAT THE FUCK!”. Laut. Wieso? Ich hatte etwa 14 Stunden lang eine Story präsentiert bekommen, die..gelinde gesagt großartig war. Die Umgbung, die versteckten Details und vor allem die Characktere waren überzeugend, persönlich und “Elisabeth”, die Begleiterin in dieser Story ist mit das Beste, was ich jemals in einem Spiel erlebt habe (sowohl vom Design als auch von der Mechanik).

Nachdem die 15 Stunde erreicht war, hatte ich mich bei zwei Dingen erwischt. Erstens ich saß mit offenem Mund vorm Bildschirm (kein Witz), zweitens ich verfluchte mich dafür, dass ich es in der ganzen Zeit nicht geschafft hatte die Handlung vorherzusehen. Obwohl ich auf alles geachtet hatte, keine Chance. Zwar verstand ich damit was nun vor sich ging und es war mir sehr klar aber ich hatte keinen Moment an dem ich gewusst hätte was als nächstes passiert (der Storyautor ist der selbe, der unter anderem das Ende der Serie “Lost” geschrieben hat).

Und nach 16,5 Stunden dann ein “WHAT THE FUCK?!”. Wieso? Weil es ca. 04:00h war und ich die letzten 2,5 Stunden eigentlich längst im Bett sein wollte, mich das Spiel aber am Ende kein Stück gelassen hat.

Wer es sich holt : Tut ALLES um euch nicht zu spoilern. Ich hatte Glück, meine Reviews hatten keine Spoiler und ich vermied die jeweiligen Kommentare zu lesen. Ich glaube wenn man gespoilert ist, kann man sich die ganze Nummer nämlich schenken.

Grafik:5 Stars (5 / 5)
Story:5 Stars (5 / 5)
Action:3.5 Stars (3,5 / 5)
Leveldesign:4 Stars (4 / 5)
Sound:4 Stars (4 / 5)
Durchschnitt:4.3 Stars (4,3 / 5)
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